Aufsichtsrat

    Aktuelle Positivliste zur Abführungskontrolle

    Aufsichtsrat

    Aktuelle Positivliste zur Abführungskontrolle

    ver.di-Mitglieder nehmen ihre Pflicht zur Abführung von Aufsichtsratsvergütungen ernst.
    Geld Abgabe Abführung CC0 Creative Commons, Pixabay.com Veröffentlichung der Positivliste 2016 zu unseren Mitgliedern

    ver.di-Mitglieder nehmen ihre Pflicht zur Abführung von Aufsichtsratsvergütungen ernst

    Die Pflicht zur Abführung eines Teils der Vergütung trifft kraft Satzung alle ver.di-Mitglieder, die ein Aufsichtsratsmandat oder ein vergleichbares Mandat wahrnehmen. Näheres ist durch Beschlüsse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie des ver.di-Gewerkschaftsrates geregelt.

    Der abzuführende Betrag wird zu 80 Prozent an die Hans-Böckler-Stiftung und zu 20 Prozent an die ver.di-GewerkschaftsPolitische Bildung gGmbH abgeführt.
     
    Der Gewerkschaftsrat hat darüber hinaus festgelegt, dass ver.di bei der Wahlwerbung herausstellt, dass die von ihr nominierten Kandidierenden den größten Teil ihrer Aufsichtsratsbezüge an gemeinnützige Einrichtungen abführen.

    • Überblick zur Abführungskontrolle 2016

      In 2016 gab es in den von ver.di erfassten und überprüften Aufsichts- und Verwaltungsräten insgesamt 2.461 ver.di-Mitglieder mit Mandaten in einem oder mehreren Gremien. Von diesen Mitgliedern haben sich nach den bei der ver.di-Bundesverwaltung vorliegenden Informationen:

      • 2.056 Mitglieder entsprechend der Richtlinie verhalten;
      • 405 Mitglieder gegen die Abführungsverpflichtung verstoßen, indem sie gar nichts oder zu geringe Beträge abgeführt haben.

      Somit haben sich 83,5 Prozent der Mitglieder entsprechend der ver.di-Richtlinie verhalten. Gegenüber 2015 bedeutet dies einen Rückgang um 0,8 Prozentpunkte.

      In der unten folgenden Übersicht für das Jahr 2016 sind alle Mitglieder aufgeführt, die im Jahr 2016 ihre Abführungsverpflichtung erfüllt und einer Veröffentlichung ihrer Daten zugestimmt haben.

      Insgesamt haben 1.219 Mitglieder ihr schriftliches Einverständnis mit der datenschutzrechtlich relevanten Veröffentlichung erklärt. Kein Einverständnis liegt uns von 837 Mitgliedern vor, deren Namen wir damit auch nicht veröffentlichen dürfen.


      Sollte ein ver.di-Mitglied
      , das einem Aufsichtsrat angehört, nicht in dieser Tabelle aufgeführt sein, bedeutet das also nicht zwangsläufig, dass es sich nicht an die ver.di-Richtlinie gehalten hat.

      Alle Angaben beziehen sich auf das Jahr 2016. Daher können sich zwischenzeitlich Unternehmensbezeichnungen und Zugehörigkeiten zu Aufsichtsräten geändert haben.

      Erfasst und in die Liste aufgenommen wurde auch eine größere Anzahl von Mandaten in Aufsichts- oder Verwaltungsräten, die nicht auf Grundlage des Mitbestimmungsgesetzes wahrgenommen werden (zum Beispiel öffentlich-rechtliche Versicherungen, Sparkassen, Aufsichtsräte nach dem Drittelbeteiligungsgesetz).

      Wer seiner Abführungspflicht nicht nachkommt, wird von ver.di nicht mehr für eine Wahl von Arbeitnehmervertretungen in einen Aufsichtsrat nominiert. Außerdem dürfen diese Mitglieder nach der ver.di-Satzung nicht in gewerkschaftliche Ämter gewählt werden.
       
      Diese Veröffentlichung wurde von uns mit größter Sorgfalt erstellt und geprüft, trotzdem können Fehler nicht ausgeschlossen werden.

      Wer sich korrekt verhalten hat, sich aber in dieser Liste nicht findet oder andere Fragen zur Liste hat, meldet sich gerne direkt bei uns!

    • Positivliste 2015

      In 2015 gab es in den von uns erfassten und überprüften Aufsichts- und Verwaltungsräten insgesamt 2.454 ver.di-Mitglieder mit Mandaten in einem oder mehreren Gremien. Von diesen Mitgliedern haben sich nach den bei der ver.di-Bundesverwaltung vorliegenden Informationen:

      • 2.069 Mitglieder entsprechend der Richtlinie verhalten;
      • 385 Mitglieder gegen die Abführungsverpflichtung verstoßen, indem sie gar nichts oder zu geringe Beträge abgeführt haben.

      Somit haben sich 84,3 Prozent der Mitglieder entsprechend der ver.di-Richtlinie verhalten. Gegenüber 2014 bedeutet dies einen Rückgang um 1,1 Prozentpunkte.

      In der unten folgenden Übersicht für das Jahr 2015 sind alle Mitglieder aufgeführt, die im Jahr 2015 ihre Abführungsverpflichtung erfüllt und einer Veröffentlichung ihrer Daten zugestimmt haben.

      Insgesamt haben 1.304 Mitglieder ihr schriftliches Einverständnis mit der datenschutzrechtlich relevanten Veröffentlichung erklärt. Kein Einverständnis liegt uns von 765 Mitgliedern vor, deren Namen wir damit auch nicht veröffentlichen dürfen.


      Sollte ein ver.di-Mitglied
      , das einem Aufsichtsrat angehört, nicht in dieser Tabelle aufgeführt sein, bedeutet das also nicht zwangsläufig, dass es sich nicht an die ver.di-Richtlinie gehalten hat.

      Alle Angaben beziehen sich auf das Jahr 2015. Daher können sich zwischenzeitlich Unternehmensbezeichnungen und Zugehörigkeiten zu Aufsichtsräten geändert haben.

      Erfasst und in die Liste aufgenommen wurde auch eine größere Anzahl von Mandaten in Aufsichts- oder Verwaltungsräten, die nicht auf Grundlage des Mitbestimmungsgesetzes wahrgenommen werden (zum Beispiel öffentlich-rechtliche Versicherungen, Sparkassen, Aufsichtsräte nach dem Drittelbeteiligungsgesetz).

      Wer seiner Abführungspflicht nicht nachkommt, wird von ver.di nicht mehr für eine Wahl von Arbeitnehmervertretungen in einen Aufsichtsrat nominiert. Außerdem dürfen diese Mitglieder nach der ver.di-Satzung nicht in gewerkschaftliche Ämter gewählt werden.
       
      Diese Veröffentlichung wurde von uns mit größter Sorgfalt erstellt und geprüft, trotzdem können Fehler nicht ausgeschlossen werden.

      Wer sich korrekt verhalten hat, sich aber in dieser Liste nicht findet oder andere Fragen zur Liste hat, meldet sich gerne direkt bei uns!