Mitbestimmung

    Aufsichtsrat und Frauenquote

    Mitbestimmung

    Aufsichtsrat und Frauenquote

    Seit dem 1. Mai ist das Gesetz zur Frauenquote in Aufsichtsräten in Kraft. Die Umsetzung wirft bei manchen noch Fragen auf: Was ist der Unterschied zwischen der 30-Prozent-Quote und den verbindlichen Zielvorgaben? Für welche Unternehmen gelten welche Bestimmungen? Wie viele Frauen müssen einem Aufsichtsrat angehören?

    Die Hans-Böckler-Stiftung beantwortet hier die wichtigsten Fragen zur Quote.

    Weiter hat DGB einen Newsletter zum Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst veröffentlicht. Er gibt einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Gesetzes, insbesondere zur Geschlechterquote in paritätisch mitbestimmten Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen, aber auch zu den "Zielgrößen für den Frauenanteil". Diese müssen bis 30. September 2015 in allen mitbestimmten Aufsichtsräten für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, in der Unternehmensleitung und in den beiden obersten Führungsebenen der Gesellschaft festgelegt werden.

    Der Newsletter steht rechts oben zum Download bereit 

     

    Neue Aufgabe für den Aufsichtsrat:

    Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand, im Aufsichtsrat und in den beiden obersten Führungsebenen

    Seit kurzem gelten die neuen Bestimmungen zur Geschlechterquote und zu den Zielgrößen für den Frauenanteil in Aufsichtsräten, Vorständen und obersten Führungsebenen. Sie wurden durch das „Gesetz für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ in die gesellschaftsrechtlichen Gesetze und in die Mitbestimmungsgesetze eingefügt.

    Das Thema „Zielgrößen“ ist für ca. 2500 Unternehmen und ihre (mitbestimmten) Aufsichtsräte relevant. Bis zum 30. September 2015 müssen bereits die ersten Beschlüsse dazu gefasst werden. - Mehr zum Thema im nebenstehenden Downloadbereich.