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  • Wegweiser : Kampagne "Initiative Mindestlohn"

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Kampagne "Initiative Mindestlohn"

ver.di setzt sich für eine gesetzliche Lohnuntergrenze, einen Mindestlohn von 8,50 Euro ein. Denn:

  • Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn ist gut für die Menschen im Niedriglohnsektor, weil er ihnen ein Mindestmaß an Geld zum Leben und Würde zusichert.
  • Er stabilisiert das Tarifsystem, weil er endlich eine untere Grenze für Löhne festlegt.
  • Er ist das Mindeste, was für Arbeit in unserem Land gezahlt werden muss.
  • Er ist für die Sozialsysteme gut, weil Niedriglöhner höhere Einkommen haben und damit höhere Sozialbeiträge zahlen.
  • Und er ist für die Staatskasse gut, weil die Niedriglöhne der Arbeitgeber nicht mehr wie bisher subventioniert werden müssen – eine Entlastung des  Haushalts in Höhe von bis zu mindestens elf Milliarden Euro pro Jahr.

Deshalb setzt sich ver.di seit 2006 gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Auf der Seite Initiative Mindestlohn informieren die Gewerkschaften rund um den gesetzlichen Mindestlohn.

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