Onlinerechner - Freizeitunfall-Leistung
Beihilfe im Todesfall
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Krankenhaustagegeld
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Invaliditätsleistung
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Die Beihilfeordnung gilt für ver.di-Mitglieder, die mindestens sechs Monate Mitglied der ver.di sind und für diese Zeit satzungsgemäße Mitgliedsbeiträge gezahlt haben und sich in einem ungekündigten Mitgliedschaftsverhältnis befinden, oder von einer anderen DGB-Gewerkschaft übergetreten sind und aufgrund der dort bestehenden Mitgliedschaft freiwilligen Versicherungsschutz für Freizeitunfälle hatten, nach Zahlung des ersten ver.di-Mitgliedsbeitrags.
Mitglieder im Beschäftigungsverhältnis zahlen jeweils ein Prozent ihres regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienstes bzw. ihrer regelmäßigen monatlichen Ausbildungsvergütung als Mitgliedsbeitrag pro Monat. Zum regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienst bzw. zur Ausbildungsvergütung werden Einmalzahlungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Jahresprämie sowie unregelmäßige Schicht- und Erschwerniszuschläge nicht gezählt.

Für Rentner/innen, Pensionäre/innen, Vorruheständler/innen, Krankengeldbezieher/innen und Erwerbslose beträgt der Monatsbeitrag 0,5 Prozent des regelmäßigen Bruttoeinkommens aus dem Gesamteinkommen, das seinen Ursprung in einem Arbeits-, Dienst- oder Amtsverhältnis hat. Der Mindestbeitrag beträgt € 2,50 monatlich.
Unfall-Krankenhaustagegeld - Der Freizeitunfall muss innerhalb von 5 Jahren, gerechnet ab Unfalltag, zu einer medizinisch notwendigen vollstationären Heilbehandlung von mindestens 48 Stunden geführt haben. Diese Voraussetzung ist bei einem 3-tägigen Krankenhausaufenthalt immer erfüllt.

Das Unfall-Krankenhaustagegeld wird nach der Anzahl der Aufenthaltstage errechnet und gewährt. Dabei gelten Aufnahme- und Entlassungstag je als ein Kalendertag.
Invaliditätsleistung - Der Unfall muss innerhalb eines Jahres zu einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) des ver.di Mitglieds geführt haben, was z. B. bei dem Verlust von Körperteilen oder Sinnesorganen in der Regel der Fall ist.

Ansprüche auf Invaliditätsleistung müssen spätestens innerhalb einer Frist von 15 Monaten ab Unfalltag geltend gemacht und durch Vorlage eines ärztlichen Attestes über den Eintritt des Dauerschadens innerhalb Jahresfrist begründet werden.

Als feste Invaliditätsgrade gelten – unter Ausschluss des Nachweises einer höheren oder geringeren Invalidität – bei Verlust oder dauernder Funktionsunfähigkeit die Gliedertaxenwerte.
Mit dem Freizeitunfall-Leistungsrechner können Sie ihre evtl. Beihilfe ermitteln. Angezeigte Beträge dienen einer ersten Orientierung und stellen keine verpflichtende Beihilfegewährung dar. Alle angezeigten Beträge gelten unter Einhaltung der Beihilfeordnung.

Mitglieder, die innerhalb eines Jahres nach Erhalt der Unterstützung aus der ver.di austreten, müssen die erhaltene Unterstützung in voller Höhe zurückzahlen.

Auf Leistungen nach der Beihilfeordnung besteht kein Rechtsanspruch.