Janina - Mitarbeiterin der Mitgliederbetreuung im ver.di Zentrum

02.07.2024

„Ich bekomme hier viel über gesellschaftliche Verhältnisse mit.“

1. Was machst du bei ver.di? (Was ist deine Position & Aufgabe?)

Ich arbeite im ver.di Zentrum als Verwaltungsangestellte, ich bin die erste Ansprechpartnerin für unsere Mitglieder per Post, Email und Telefon. Im ver.di Zentrum kümmern wir uns um alles rund um die Mitgliedschaft: Ein- und Austritte, Änderungen der Mitgliedsdaten, Beitragszahlung; wir versenden Info-Material, Bescheinigungen und Anträge zu Leistungen der Mitgliedschaft. Außerdem kümmern wir uns um die Nachbearbeitung von Änderungen und Anfragen über die Online-Plattform meine ver.di. Wir nehmen Anfragen für die Rechtsberatung auf und leiten sie weiter an das Team Beratung und Recht. Daneben bin ich für das Mahnwesen der Beitragsrückstände zuständig.

2. Was hast du gemacht, bevor du bei ver.di gearbeitet hast?

Ich habe Philosophie und Germanistik studiert und wollte eigentlich weiter wissenschaftlich arbeiten. Während des Studiums habe ich Kinder bekommen und mit kleinen Kindern ist wissenschaftliche Arbeit erstmal schwierig. Daher habe ich eine Zeit lang in einem Hofladen und auch als Verwaltungsangestellte beim DGB Rechtschutz gearbeitet. Als zur Gründung des ver.di Zentrums die Stelle ausgeschrieben war, habe ich mich dort beworben. Der Anfang des ver.di Zentrums war wirklich aufregend: Wir hatten viel Zeit, uns als Team zu finden und uns für unsere kommenden Aufgaben weiterzubilden.

3. Wieso hast du dich entschieden, bei ver.di zu arbeiten?

Ich wollte schon länger bei Gewerkschaften arbeiten, aus politischem Interesse. Es ist einfach schön, dass ich hier für die gute Sache arbeiten kann, dass ich mich mit Menschen für gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Leben einsetze.

4. Was unterscheidet ver.di von anderen Arbeitgebern, die du schon erlebt hast?

Ich habe hier viele Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zu Beginn der Arbeit im ver.di Zentrum hatte ich eine sehr gute Einarbeitung und habe viele spannende Seminare besucht. Außerdem bekomme ich hier viel über gesellschaftliche Verhältnisse mit: Da ich mit vielen Menschen am Telefon spreche, habe immer die Möglichkeit über den Tellerrand zu blicken.

5. Was braucht es als Gewerkschafter:in?

Man sollte sich auf ganz verschiedene Menschen einstellen können und ihnen auf Augenhöhe begegnen. Ein kollegialer Umgang hier ist sehr wichtig. Es braucht Zuversicht, dass Menschen ihre Arbeits- und Lebensbedingungen selbstständig in die Hand nehmen und dass sie Veränderung herbeiführen können.

6. Wie lässt sich die Arbeit bei ver.di mit deinem Privatleben vereinbaren?

Im ver.di Zentrum haben wir einen Dienstplan, an den bin ich ziemlich stark gebunden, wir müssen eine telefonische Erreichbarkeit von 8-18 Uhr abdecken. Meine Arbeitszeiten sind also nicht sehr flexibel. Den Dienstplan bekomme ich aber schon lange im Voraus, sodass ich das planen kann. Ich habe die Möglichkeit, Homeoffice zu machen und der Umgang hier ist sehr nett miteinander, wir finden immer Lösungen.