Jahrestage/Gedenktage

    1. September: Antikriegstag

    1. September: Antikriegstag

    DGB-Plakat DGB Entspannung, Abrüstung, Frieden

    1980: Erster zentraler Aufruf des DGB zum Antikriegstag

    "Einzige Chance: Entspannung, Abrüstung, Frieden - weltweit"  So lautet das Motto des ersten zentralen Aufrufs des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. September 1980.

    Mit der Entwicklung der Neutronenbombe, dem  NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979 und dem Einmarch der Sowjetunion in Afghanistan am 25. Dezember 1979 stieg die Furcht vor einem neuen weltweiten Krieg. Aber es erstarkte auch der Widerstand und die Friedensbewegung in Deutschland wuchs.

    Im Aufruf des DGB heißt es, angesichts der bedrohlichen weltpolitischen Lage sei "es mehr denn je Aufgabe der Gewerkschaften, sich für Frieden, Entspannung und Abrüstung einzusetzen".

     

    Antikriegstag 1983 DGB Antikriegstag 1983

     

    1983: Die Friedenspolitik muss Vorrang vor allen anderen politischen Aufgaben haben!

    Nach intensiven, durchaus kontroversen Diskussionen in der Organisation stellt der Bundesvorstand der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) auf dem Bundeskongress vom 26. bis 30. September 1983 einen Antrag von grundlegender Bedeutung zu Frieden und Abrüstung, der bei einer Stimmenthaltung mit überwältigender Mehrheit angenommen wird.

     

     

     

     

     

    Mit der Annahme des Antrag des Landesverbandstag Berlin zum "Anti-Kriegstag" zählt nun auch die DAG als Organisation zu den aktiven Verfechtern des 1. Septembers als Gedenktags gegen den Krieg und für den Frieden.