Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in DDR und BRD waren gefordert in den Monaten nach dem Fall der Mauer. Geht es zunächst um den Aufbau neuer, freier, demokratischer Gewerkschaftsstrukturen in der DDR, steht schon bald die soziale Einheit ganz oben auf der Tagesordnung. Das ist jetzt 25 Jahre her. Eine spannende Zeit, an die wir mit historischen Quellen, Zeitzeugenberichten, Diskussionen und weiteren Informationen erinnern.

    Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 beginnt für die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in DDR und BRD eine arbeitsreiche, aber auch spannende Zeit. Geht es zunächst um den Aufbau neuer, freier, demokratischer Gewerkschaftsstrukturen in der DDR, steht schon bald die soziale Einheit ganz oben auf der Tagesordnung.

    Wie diese Entwicklung 1989/90 verlief, zeigen wir hier in unserer Chronik. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf dem Organisationsbereich der Vorgängergewerkschaften von ver.di. Beispielhaft für viele Wege sind der Aufbau der gewerkschaftlichen Vertretung der Feuerwehr in der DDR und Annäherungsprozess und Zusammenwachsen der Schriftstellerverbände aus West- und Ostdeutschland.

    Denkmal vor dem Kabelwerk Oberspree

    Das Denkmal vor dem Kabelwerk Oberspree
    Foto/Grafik: Christian Jungeblodt
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    Chronik

    Das Denkmal vor dem Kabelwerk Oberspree in Berlin-Oberschöneweide zeigt einen Arbeiter. Er blickt auf das Industriegebiet auf der anderen Seite der Spree und hebt seine Kappe, wie zum letzten Gruß an die vergangene Zeit des Arbeiter- und Bauernstaates Deutsche Demokratische Republik.