Solidarität

    Verhandlungen abgebrochen

    Privates Omnibusgewerbe in Hessen: Arbeitgeber verweigern Gehaltserhöhungen

    Auch für das private Omnibusgewerbe müssen die Löhne gut sein Foto: Prautsch/dpa-Bildfunk Auch für das private Omnibusgewerbe müssen die Löhne gut sein


    Solidaritätsadresse an die Kolleginnen und Kollegen im privaten Omnibusgewerbe in Hessen

    Arbeitgeber verweigern Gehaltserhöhungen - Verhandlungen abgebrochen!

    Nach der dritten Verhandlungsrunde hat die ver.di-Tarifkommission für das private Omnibusgewerbe in Hessen die Tarifverhandlungen abgebrochen.

    „Der Tarifvertrag mit dem hessischen Arbeitgeberverband ist einer der niedrigsten Tarife in Deutschland und muss dringend verbessert werden. Dass die hessischen Busunternehmer bei dieser Ausgangslage die Verhandlungen über Gehaltserhöhungen schlichtweg verweigern, ist eine Provokation“, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle.

    ver.di fordert eine Erhöhung des derzeitigen Grundgehaltes von 13,50 Euro in der Stunde auf 16,60 Euro sowie eine Erhöhung des Grundurlaubs um 5 auf 30 Tage sowie zwei zusätzliche Urlaubstage für ver.di-Mitglieder

    Die rund 1.400 Delegierten und Teilnehmenden des 5. ordentlichen Bundeskongresses der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Leipzig erklären sich solidarisch mit den 4.400 Busfahrerinnen und Busfahrer in Hessen, die zu Recht eine angemessene Gehaltserhöhung erwarten, und unterstützt die Tarifkommission und die Kolleginnen und Kollegen in ihrem Kampf für bessere Bezahlung.

    Ansprechpartnerin Ute Fritzel, Pressestelle LBz Hessen, Tel. 069/2569-1110