Solidarität

    Genug gespart!

    Urabstimmung im kommunalen Nahverkehr im Saarland

    Genug am kommunalen Nahverkehr im Saarland gespart Foto: Dietze/dpa-Bildfunk Genug am kommunalen Nahverkehr im Saarland gespart


    Solidaritätsadresse an die streikenden Kolleginnen und Kollegen im kommunalen Nahverkehr im Saarland

    Urabstimmung im kommunalen Nahverkehr im Saarland
    Genug gespart!
    Arbeitgeberangebot ist überfällig!

    Der ver.di-Bundeskongress in Leipzig kritisiert die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber im Kommunalen Arbeitgeberverband Saar, die sich in den bisherigen Tarifverhandlungen geweigert haben, überhaupt ein Angebot vorzulegen.

    Dagegen wehrten sich die Beschäftigten mit Warnstreiks.

    In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Beschäftigten um 18 % gesunken und die Zahl der Fahrgäste um 24 % gestiegen. Die Folge sind überlange Arbeitszeiten, mehr Stress und weniger Freizeit.

    ver.di fordert für die Busfahrerinnen und Busfahrer im Saarland eine Erhöhung des Einstiegsgehaltes um 400 Euro auf 2.800 Euro. Statt überlangen Schichten sind dann Neubesetzungen von Stellen möglich und die Krankenstände werden sinken.

    Der Kongress unterstützt die Forderung nach einer Verkehrswende und einer besseren Finanzausstattung des ÖPNV. Dies muss auch den Fahrerinnen und Fahrern zu Gute kommen.

    Das Urabstimmungsergebnis von 99,6 % für einen Arbeitskampf macht eindrucksvoll deutlich, dass die Kolleginnen und Kollegen bereit sind, für ihre Forderungen zu streiken.

    Die Delegierten und Teilnehmenden des ver.di-Bundeskongresses stehen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen der saarländischen ÖPNV-Betriebe und wünschen ihnen viel Kraft und Erfolg!

    Ansprechpartner Christian Umlauf, Telefon: 0151/61334921