Solidarität

    Solidarität mit den Streikenden beim Krankenhaus Asklepios

    Seit Wochen Aktionen und Warnstreiks

    Personal in Not – der Asklepios-Konzern meidet Tarifverträge, das schürt Widerstand Foto: Charismas/spa-Bildfunk Personal in Not – der Asklepios-Konzern meidet Tarifverträge, das schürt Widerstand



    Solidaritätserklärung mit den Streikenden beim Krankenhauskonzern Asklepios

    – 5. ver.di Bundeskongress
    Leipzig, 27.09.2019

    Der zweitgrößte private Krankenhaus-Konzern in Deutschland, Asklepios, vermeidet Tarifverträge, wo immer es geht, als wären wir noch in Kaisers Zeiten. Wo Belegschaften Tarifforderungen mit Arbeitskampf durchsetzen wollen, versucht er, sie auszuhungern. Die Gewinne des Konzerns kommen aus den Beiträgen der Krankenversicherten, also auch von uns.

    Wir, die rund 1.000 Delegierten des 5. ver.di Bundeskongresses, erklären uns mit den Kolleg*innen der Asklepios Schildautalklinik in Seesen solidarisch.

    Seit Juli kämpft ihr mit vielfältigen Aktionen und inzwischen mehreren Warnstreiks darum, dass sich der Arbeitgeber mit Euch an den Verhandlungstisch setzt. Ihr kämpft für einen Tarifvertrag mit fairen Löhnen und guter Arbeit für alle Beschäftigten und damit auch für eine gute Patient*innenversorgung und eine Zukunft für eure Klinik.

    Wir fordern Asklepios auf, seinen Verpflichtungen als Sozialpartner in der sozialen Marktwirtschaft nachzukommen und gute und sichere Arbeitsbedingungen und Löhne in einem Tarifvertrag mit ver.di zu vereinbaren!