Berichte

    Der Kongress in Zahlen

    58 Prozent Frauen und 8 Prozent Jugendliche

    Von 1.009 satzungsgemäß möglichen Delegiertenmandaten wurden für den Bundeskongress in Leipzig nur 967 besetzt. 42 Mandate also waren verfallen – was die Mandatsprüfungs- und Wahlkommission in ihrem Bericht ausdrücklich bemängelte.

    Jeweils 500 Delegierte stehen Fachbereichen und Ebenen zu, zwei der Jugend und jeweils ein Mandat den sieben Gruppen in ver.di. 902 stimmberechtigte Delegierte waren anwesend am Berichtstag, dem 22. September.

    „Sensationelle 58,2 Prozent“ betrug nach Auskunft von Kommissionssprecher Frank Bomball der Anteil der weiblichen Delegierten – deutlich mehr als der Anteil der Frauen an den ver.di-Mitgliedern von 51,3 Prozent. 522 der 562 entsandten Frauen waren auch da.

    Die Jugendlichen, so seine Sprecherkollegin Nicola Seggewies, stellten rund acht Prozent der Delegierten und waren mit 77 Mandaten vertreten – 27 mehr als die vom Gewerkschaftsrat beschlossene Vorgabe der von der Satzung verlangten „angemessenen Vertretung“.

    Die Senior/innen, denen 80 besondere Mandate zustehen, waren mit 118 Delegierten präsent.

    Mit 19 Jahren war Florian Mader aus Bayern der jüngste, mit 84 Jahren Christel Christofsky aus Nordrhein-Westfalen die älteste Delegierte. Der Altersdurchschnitt der Delegierten lag bei 53 Jahren, ihr durchschnittlicher Mitgliedsbeitrag bei 30,10 Euro.