Rente & Soziales

    Für einen transparenten Dialog

    ver.di geht mit Dialogportal „Sozialversicherung.watch“ online

    5. Dezember 2018 | Am heutigen Internationalen Tag des Ehrenamts, 5. Dezember 2018, ist ver.di mit dem Internetportal www.sozialversicherung.watch online gegangen. Das ver.di-Portal bietet Versicherten die Möglichkeit, online mit den Selbstverwalter*innen in der Sozialversicherung in den Dialog zu treten und Fragen zu stellen – zunächst für Deutsche Rentenversicherung, Barmer, DAK, KKH und TK. Auf dem Portal werden Fragen rund um die Sozialversicherungsträger beantwortet, etwa zu den Leistungen eines Sozialversicherungsträgers, zur Verwendung der Beiträge oder zu Veränderungen im Geschäftsstellennetz. Bei anhaltendem Interesse ist mittelfristig eine Erweiterung des Angebots denkbar.

    Bei der Sozialwahl 2017 bietet ver.di erstmals die Website sozialversicherung.watch an Oliver Berg/dpa Versicherte können Fragen rund um ihre Sozialversicherungsträger stellen, zunächst nur Deutsche Rentenversicherung, Barmer, DAK, KKH und TK


    „Die soziale Selbstverwaltung hat mehr Aufmerksamkeit verdient. Auf www.sozialversicherung.watch können Bürgerinnen und Bürger ab sofort direkt Rat und Unterstützung erfahren“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Dagmar König. Gleichzeitig geht ihr Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungsträger und als Versichertenälteste engagieren und damit wertvolle Arbeit für die Mitbürgerinnen und Mitbürger leisten und ver.di ein Gesicht geben.

    Mit dem Dialogportal setzt ver.di gemeinsam mit den Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern ein Angebot fort, dass als Frage-Antwort-Portal bereits im Vorfeld der Sozialwahlen 2017 eingerichtet worden war. Dazu sei eine grundlegende Überarbeitung des bisherigen Konzepts erforderlich gewesen, so König weiter. So seien aus Kandidierenden der ver.di-Listen zur Sozialwahl 2017 inzwischen gewählte Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter geworden, die nun die Tätigkeit der Sozialversicherungsträger zu verantworten hätten. „Die Versicherten können ihnen dabei aktiv auf die Finger schauen“, sagte König. Damit keine kritischen Fragen unter den Tisch fallen und größtmögliche Transparenz gewährleistet ist, kooperiert ver.di mit der Bürgerrechtsplattform „Parlamentwatch e.V.“, die das Portal moderiert und überwacht. König: „Vertrauen ist gut, Selbstverwaltung ist besser und ein transparenter Dialog am besten.“

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