Politik & Wirtschaft

    Aktionstag "Umfairteilen – Reichtum besteuern"

    Zehntausende fordern soziale Gerechtigkeit

    Aktionstag "Umfairteilen – Reichtum besteuern"

    1. Oktober 2012 | „Umfairteilen – Reichtum besteuern“ – unter diesem Motto gingen am Samstag, den 29. September 2012, zehntausende Menschen auf die Straßen Deutschlands, um für eine gerechtere Verteilung von Vermögen zu demonstrieren. Die Kundgebungen fanden bundesweit in 40 Städten statt, die Veranstalter sprechen von mehr als 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Demnach demonstrierten in Hamburg rund 7.000 Menschen, in Berlin und Frankfurt am Main jeweils circa 5.000, in Bochum und Köln waren es je rund 4.000 Menschen. Sie alle fordern eine stärkere Besteuerung von Reichtum und wehren sich gegen soziale Ungleichheit und den Sozialabbau.

    "Umfairteilen" Aktionstag am 29.9.2012 Foto: dpa - Bildfunk "Umfairteilen" wird auch in Hamburg gefordert.

    Zentrale Forderungen des Bündnisses „Umfairteilen – Reichtum besteuern“ sind die dauerhafte Vermögenssteuer, eine einmalige Vermögensabgabe sowie die wirksame Bekämpfung der Steuerflucht. Übergroßer Reichtum und Finanzspekulation müssen besteuert werden. Das Bündnis besteht unter anderem aus Attac, den Gewerkschaften, Sozialverbänden und weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen.

    Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske forderte am Samstag in Frankfurt am Main, dass die Vermögenden stärker bei der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise zur Kasse gebeten werden. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hätten die Rettungsschirme bezahlt und damit die Vermögen der Reichen überhaupt erst gesichert. „Es ist an der Zeit, dass diejenigen, die davon profitiert haben, jetzt auch ihren Beitrag leisten“, sagte Bsirske. „Es müssen diejenigen für die Krise zahlen, die es sich am ehesten leisten können, und nicht die Schwächsten.“


    Um das Bündnis "Umfairteilen" zu unterstützen, hier entlang.

    Hintergründe zu Vermögenssteuer und Vermögensabgabe in der aktuellen Ausgabe der ver.di PUBLIK: „Es geht um diese Kreise“.

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