Tarifnews

    Von allen am wenigsten: Geringverdiener

    Nettolöhne sinken - trotz Aufschwung

    Von allen am wenigsten: Geringverdiener

    19.07.2011 | Die realen Nettolöhne von Geringverdienern sind in den vergangenen Jahren stark gesunken: 16 bis 22 Prozent weniger Geld hatten die Beschäftigten in den unteren Einkommensgruppen 2010 im Vergleich zu 2000 in der Tasche, berichtet die Berliner Zeitung.

    Sie beruft sich auf bisher unveröffentlichte Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Wirtschaft sei seit der Jahrtausendwende ordentlich gewachsen, sagte DIW-Verteilungsforscher Markus Grabka der Zeitung. Doch bei den meisten Erwerbstätigen sei davon nichts angekommen. Auch Menschen mit mittlerem Gehalt mussten deutliche Einbußen hinnehmen. Bei Besserverdienenden sind die realen Nettoeinkommen dagegen minimal gestiegen. Ein Mindestlohn könnte dieser zunehmenden Lohnspreizung entgegenwirken.

    weitere Artikel zum Thema