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    Starkes Signal der Solidarität

    Gestartet: Jobportal für geflüchtete Kultur-, Film- und Medienschaffende

    Berlin, 31.03.2022 – „Wir wollen ein starkes Signal der Solidarität an alle Kriegsgeflüchteten senden, die aus Anlass des Ukraine-Krieges aktuell nicht in ihren Heimatländern als Kultur-, Film-, Medienschaffende oder Journalist oder Journalistin arbeiten können. Für das Exil hier in unserer Gesellschaft wollen Arbeitgeber und Gewerkschaften einen Beitrag zum Aufbau eines Berufslebens in den bisherigen Berufen leisten“, erklärt Christoph Schmitz, ver.di-Bundesvorstandsmitglied, anlässlich des Starts eines Netzwerks aus Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften der Kultur-, Film- und Medienbranche. Zusammen mit dem Partner Jobnet AG werden auf einem Portal Stellenangebote bündelt. Das Jobportal für Kultur, Film und Medien ist unter https://new-start.media erreichbar und richtet sich mehrsprachig (ukrainisch, deutsch, englisch und russisch) an Geflüchtete, die der Krieg in der Ukraine ins Exil nach Deutschland führt.

    „Die grausamen Fluchtursachen und der anhaltende Krieg in der Ukraine berühren uns alle. Unsere zu uns fliehenden Kolleginnen und Kollegen stehen aber nicht allein. Wir wünschen sie uns als zukünftige Kolleginnen und Kollegen in Theatern, Orchestern, Filmproduktionen, Rundfunksendern, Medienunternehmen und Verlagen.“

    Christoph Schmitz, ver.di-Bundesvorstandsmitglied

    „Die grausamen Fluchtursachen und der anhaltende Krieg in der Ukraine berühren uns alle. Unsere zu uns fliehenden Kolleginnen und Kollegen stehen aber nicht allein. Wir wünschen sie uns als zukünftige Kolleginnen und Kollegen in Theatern, Orchestern, Filmproduktionen, Rundfunksendern, Medienunternehmen und Verlagen,“ so Christoph Schmitz.

    Praktische Solidarität und mehr Funktionen

    Das Jobportal bietet praktische Solidarität und bietet Stellenangebote für Kultur-, Film-, und Medienschaffende auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Knapp 50.000 Stellen stehen aktuell schon offen in den einschlägigen Branchen in Deutschland. Von den Netzwerk-Mitgliedern werden laufend weitere Stellen hinzukommen. Teilweise werden sich diese auch speziell an Geflüchtete richten. 

    In nächster Zeit sollen zusätzliche Funktionen wie Community-Seiten und das Angebot von Basis-Sprachkursen freigeschaltet werden. An dem Aufbau dieses Angebots haben auch ukrainische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobnet AG in den letzten Wochen aus den belagerten Städten Kiew oder Lwiw mitgearbeitet.

    Die Schauspielerin Lisa Hagemeister (Mitte) als Qeto, spielt mit Ensemblemitgliedern auf der Fotoprobe von „Das mangelnde Licht“. Das Stück nach dem Roman von Nino Haratischwili, einer georgisch-deutschen Theaterregisseurin, Dramatikerin und Romanautorin, feierte seine Uraufführung am 26.02.2022 Thalia Theater in Hamburg Scholz/dpa-Bildfunk Die Schauspielerin Lisa Hagemeister (Mitte) als Qeto, spielt mit Ensemblemitgliedern auf der Fotoprobe von „Das mangelnde Licht“. Das Stück nach dem Roman von Nino Haratischwili, einer georgisch-deutschen Theaterregisseurin, Dramatikerin und Romanautorin, feierte seine Uraufführung am 26.02.2022 Thalia Theater in Hamburg


    Die Netzwerkmitglieder sind: ARD, Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), Deutsche Orchester Vereinigung (DOV), Deutscher Bühnenverein, Deutscher Journalisten Verband (DJV), Bundesverband Schauspiel (BFFS), Deutschlandradio, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Jobnet AG, Produzentenallianz, Reporter ohne Grenzen (RSF), Tarifverband Privater Rundfunk (TPR), Medienverband der freien Presse (MVFP), Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di, Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V. (VTFF), ZDF.