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    Tarifrunde Tageszeitungsredaktionen

    Für Qualitätsjournalismus und fairen Lohn: Ab Mittwoch geht Bayern in die Urabstimmung

    25.07.2011 | Bisher ohne Ergebnis blieben die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju) sowie dem DJV.

    Geht es den Gewerkschaften prinzipiell um die Sicherung von Qualitätsjournalismus und eine faire Entlohnung, fordern die Verleger weiterhin Verschlechterungen, unter anderem die Streichung des Urlaubsgeldes und eine Tarifabsenkung von über 20 Prozent für Neuangestellte sowie Einschnitte bei der Altersversorgung.

    Weil die Verleger unverändert an ihren Forderungen festhalten, gab die dju-Tarifkommission am 7. Juli 2011 grünes Licht für bundesweite Urabstimmungen. Erste Auszählungsergebnisse der regional gestaffelten Mitgliederbefragungen unterstreichen eine hohe Streikbereitschaft der Redakteurinnen und Redakteure. In Baden-Württemberg stimmten 98,3 Prozent der dju-Mitglieder für Streiks, in Nordrhein-Westfalen 98,9 Prozent.

    Die Streiks der Redakteure und Freien an den baden-württembergischen Tageszeitungen wurden am 25. Juli fortgesetzt. Zum Teil sind die Redaktionen nun den achten Tag in Folge im Ausstand, erneut legten wieder über 400 Beschäftigte die Arbeit nieder.

    Ab Mittwoch beginnt die Urabstimmung in den bayrischen Zeitungsverlagen. Das Ergebnis wird am 29. Juli erwartet.

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