Tarifnews

    2,4 und 3,2 Prozent in 2019

    5,6 Prozent mehr Lohn bei Uniper

    28. Januar 2019 | Der Tarifkonflikt zwischen ver.di und dem Uniper-Konzern ist beigelegt. Beide Seiten haben in der vierten Verhandlungsrunde am 25. Januar eine Einigung erzielt. Demnach steigen die Entgelte der rund 5.000 Beschäftigten des Stromproduzenten rückwirkend ab dem 1. Januar 2019 um 2,4 Prozent, und bereits ab 1. Dezember 2019 folgt eine weitere Entgelterhöhung von 3,2 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen je nach Ausbildungsjahr um bis zu 15,5 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten.

    „Nach sehr zähen Gesprächen haben wir uns auf einen akzeptablen Kompromiss geeinigt. Mit der Entgelterhöhung um insgesamt 5,6 Prozent haben wir ein gutes Ergebnis erzielt, das ohne die Warnstreiks und Aktionen der Beschäftigten nicht möglich gewesen wäre“, sagte ver.di Verhandlungsführer Immo Schlepper.

    Uniper, eine Ausgründung aus dem e.on-Konzern, gehört zu den größten deutschen Stromproduzenten und betreibt bundesweit Kohle-, Gas- und Wasserkraftwerke.

    Ohne die Warnstreiks wäre das gute Ergebnis bei Uniper nicht möglich gewesen Foto: Vennenbe/picture alliance Ohne die Warnstreiks wäre das gute Ergebnis bei Uniper nicht möglich gewesen