Tarifnews

    Es geht ums Geld für die Beschäftigten

    Sana-Kliniken: 150 Euro + 8 Prozent – im Monat

    Berlin 28.06.2022 – ver.di fordert in den heute beginnenden Tarifverhandlungen beim Krankenhausbetreiber Sana wie schon in den Tarifrunden bei der Lufthansa und an den Seehäfen deutliche Lohnerhöhungen. „Ganz klar: Es geht ums Geld. Die Reallöhne der Beschäftigten in den Sana-Kliniken müssen gesichert und dauerhaft erhöht werden“, erklärt ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler vor dem Auftakt der Verhandlungen, die in dieser ersten Runde digital geführt werden.

    ver.di fordert für die rund 10.000 Beschäftigten der 20 Sana-Kliniken in Deutschland, die unter den Konzerntarifvertrag fallen, einen Sockelbetrag von 150 Euro monatlich sowie lineare Entgelterhöhungen von 8 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Auszubildende sollen monatlich 100 Euro mehr erhalten.

    „Die Beschäftigten sind an Supermarktkassen und Zapfsäulen mit massiv steigenden Preisen konfrontiert, sie brauchen dringend höhere Löhne. Verdient haben sie diese allemal.“

    Sylvia Bühler, ver.di-Bundesvorstandsmitglied

    „Die Beschäftigten sind an Supermarktkassen und Zapfsäulen mit massiv steigenden Preisen konfrontiert, sie brauchen dringend höhere Löhne. Verdient haben sie diese allemal“, sagte Bühler. Die außerordentlichen Leistungen der Klinikbelegschaften müssten adäquat honoriert werden. „Diejenigen, die für unsere Gesundheit täglich Höchstleistungen erbringen, müssen angemessen bezahlt werden. Als einer der großen Krankenhausbetreiber in Deutschland steht Sana hier in der Pflicht“, betonte die Gewerkschafterin.

    Ein weiterer Verhandlungstermin ist bereits für den 11. Juli 2022 vereinbart.

    Pflegerinnen und Pfleger sowie eine Ärztin kümmern sich auf der Intensivstation für Corona-Patienten am Sana-Klinikum Offenbach um einen Patienten Gollnow/dpa Pflegerinnen und Pfleger sowie eine Ärztin kümmern sich auf der Intensivstation für Corona-Patienten am Sana-Klinikum Offenbach um einen Patienten