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    Tarifrunde Medien - Urabstimmung

    Mitglieder entscheiden über Streik und Qualität des künftigen Zeitungsjournalismus

    14.07.2011 | Am 7. Juli hat sich die Tarifkommission der deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju) zu Urabstimmungen entschlossen.

    Bei der Urabstimmung geht es um die Frage, ob sich über ¾ der aufgerufenen Redakteurinnen, Redakteure und Freien der Tageszeitungsverlage des jeweiligen Landes für Streiks aussprechen, die zum Ziel haben: für Zeitungsredaktionen das bestehende Tarifniveau, also den Manteltarifvertrag, zu erhalten, Tariferhöhungen von vier Prozent für Gehälter und Honorare zu erreichen sowie sich gegen die Verlegerforderungen nach einem Tarifwerk 2 für Neueingestellte zu wehren.

    Wegen der unterschiedlichen Ferienzeiten wurde entschieden, nach Ländern gestaffelt in die Urabstimmung zu gehen. Beginnen werden ab der nächsten Woche (ab 18. Juli) die Landesbezirke Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Es folgen dann Bayern und Hessen. Für weitere Länder werden dann in der Folge die Urabstimmungstermine noch geplant und bekannt gegeben.

    Zur Urabstimmung aufgerufen werden die dju-Mitglieder in den von Tarifverhandlungen betroffenen Zeitungsverlagen, also Redakteurinnen, Redakteure sowie freie Journalistinnen und Journalisten auch als sogenannte Pauschalisten. Wer ver.di-Mitglied ist oder noch wird, kann über diese existentielle Zukunftsfrage mitbestimmen.

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