Tarifnews

    Der Warnstreik brachte es

    Drei Prozent mehr in der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg

    20. Februar 2018, Baden-Württemberg | Für die 17.000 Beschäftigten in der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg hat ver.di am Abend des 19. Februar in der vierten Verhandlungsrunde ein Tarifergebnis erreicht. Vereinbart wurde eine Gehaltssteigerung von drei Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 14 Monaten. Die Auszubildenden erhalten 70 Euro mehr pro Monat.

    „Damit haben wir eine deutliche Reallohnsteigerung für die Beschäftigten erreicht“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Stefan Hamm. Die Drei vor dem Komma wäre ohne den kraftvollen Warnstreik am 5. Februar nicht möglich gewesen. 70 Euro mehr im Monat für die Auszubildenden seien ein „echtes Pfund“ für den Wettbewerb um die besten Köpfe, so Hamm.

    Außerdem wurde eine separat kündbare Aufzahlung auf das jährliche Urlaubsgeld von neun Prozent vereinbart, die für ver.di-Mitglieder durch die Nachwirkung dauerhaft wirksam wird.

    Von dem Tarifergebnis profitieren die Beschäftigten im EnBW Konzern und rund zwanzig weitere Unternehmen mit insgesamt rund 17.000 Beschäftigten.

    Die EnBW Jugend streikt für den Tarifdeluxe Foto: ver.di FB2 Die EnBW Jugend streikt für den Tarifdeluxe!