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    dju votiert für bundesweite Urabstimmungen

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    dju votiert für bundesweite Urabstimmungen

    Journalistinnen und Journalisten demonstrieren für faire Entlohnung Foto: Thomas Rittelmann Tarifrund Print 2011

    13.07.2011 | Ohne Ergebnis ist die siebte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Deutschen Journalistinnen und Journalisten Union in ver.di (dju) am 6. Juli geblieben.

    Die Forderungen sind konträr: Während es der dju um die Sicherung von Qualitätsjournalismus und eine faire Entlohnung der Journalistinnen und Journalisten geht, halten die Verleger an ihren geforderten Verschlechterungen fest. Sie wollen das Urlaubsgeld streichen, den Tarif für Neuangestellte um über 20 Prozent senken und Einschnitte bei der Altersversorgung vornehmen.

    Die Tarifkommission der Journalistinnen und Journalisten hat nun den Stand der Verhandlungen bewertet und einstimmig beschlossen, grünes Licht für bundesweite Urabstimmungen zu geben.  Mehr als 3 000 Journalistinnen und Journalisten sowie Freie hatten sich allein im vergangenen Monat an Warnstreiks beteiligt.

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