Tarifnews

    Erfolg nach Warnstreiks

    Bis zu 17,1 Prozent mehr Entgelt in der Geld- und Wert-Branche

    4. Januar 2019 | Der Tarifkonflikt in der Geld- und Wert-Branche ist beendet, die Warnstreiks sind beendet. ver.di hat sich in der fünften Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern auf ein Ergebnis geeinigt, das deutliche Entgelterhöhungen für die rund 11.000 Beschäftigten der Branche bringt. Der Tarifvertrag, der eine Laufzeit von zwei Jahren hat, sieht eine Anhebung der Entgelte in zwei Stufen zwischen 7,7 und 17,1 Prozent vor.

    „Das ist ein hervorragendes Ergebnis.“

    Arno Peukes, ver.di-Verhandlungsführer

    „Das ist ein hervorragendes Ergebnis. Die hohe Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks zum Jahresauftakt hat dies möglich gemacht“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Arno Peukes. Das Tarifergebnis sei zudem ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Angleichung der Entgelte zwischen den Bundesländern.

    Das Tarifergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifvertragsparteien. Beide Seiten haben dafür eine Erklärungsfrist bis zum 24. Januar 2019 vereinbart. ver.di wird zuvor eine Befragung der Mitglieder über das Tarifergebnis durchführen. Die ver.di-Bundestarifkommission hat einstimmig beschlossen, den Mitgliedern die Annahme des Ergebnisses zu empfehlen. Nach der Tarifeinigung enden mit dem heutigen Tag die Arbeitskampfmaßnahmen in der Branche.

    Ganztägig im Streik: Beschäftigte der Geld- und Wert-Branche wie diese von Prosegur Bodo Marks/dpa Sie haben für das Ergebnis gestreikt: Beschäftigte der Geld- und Wert-Branche wie diese von Prosegur