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    Alpenland-Pflegeheime: Frank Bsirske besucht Streikende am 12. …

    Alpenland-Pflegeheime: Frank Bsirske besucht Streikende am 12. September

    Die Streikenden der Alpenland-Pflegeheime in Berlin-Marzahn erhalten am Montag, den 12. September 2011, weitere Unterstützung im Kampf um einen Tarifvertrag. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske wird die Kolleginnen und Kollegen gegen 8.30 Uhr in der Marzahner Weißenhöher Straße besuchen, um ihnen den Rücken bei der Durchsetzung ihrer Forderungen zu stärken.

    Der Streik dauert inzwischen seit mehr als drei Wochen an und wird unbeirrt fortgesetzt. Und das, obwohl der Arbeitgeber auf verschiedene Weise versucht, die Kolleginnen und Kollegen unter Druck zu setzen und vom eigentlichen Konflikt um einen Tarifvertrag abzulenken.

    So erklärt die Geschäftsführung, auch das Gelände vor dem Heim in der Weißenhöher Straße, auf dem sich die Streikenden aufhalten, gehöre zum Alpenland-Grundstück, und droht mit Räumung. "Aber wir sind uns einig", sagt Meike Jäger von ver.di. "Wenn die Polizei kommt, lassen wir uns wegtragen!"

    Für den 10. September hatten die Beschäftigten der Alpenland-Pflegeheime in Berlin-Marzahn erneut zu einer Solidaritätskundgebung am Berliner Brandenburger Tor aufgerufen.

    Die Alpenland-Pflegeheime Berlin GmbH beschäftigt insgesamt ca. 350 Beschäftigte an mehreren Standorten in Berlin. Weitere Altenheime befinden sich in Baden-Württemberg, wo auch die Unternehmenszentrale sitzt. Die dortigen Standorte sowie die Häuser im Westteil von Berlin sind tarifgebunden; den Beschäftigten in den drei Häusern im Ostteil der Stadt wird jedoch schon seit Jahren der Anschluss an das Tarifniveau ihrer Westkollegen verweigert. Im Sommer 2010 wurden die zuvor unterbrochenen Tarifverhandlungen wieder aufgenommen – doch bisher ergebnislos.

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