Tarifnews

    Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder

    Tarifabschluss für Beschäftigte in deutschen Seehäfen erzielt

    7. Mai 2019 | Eine tabellarische Erhöhung aller Lohngruppen um 2,7 Prozent, das ist das Tarifergebnis für die rund 11.000 gewerblich Beschäftigten in den deutschen Seehäfen. Darauf haben sich ver.di und der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) geeinigt. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Für die Beschäftigten in Vollcontainerbetrieben erhöht sich zudem die wiederkehrende Zulage um jährlich 200 Euro. Und für ver.di-Mitglieder konnte noch die Vorteilsregelung ausgeweitet werden. Dabei können die Beschäftigten wählen, ob sie einen weiteren bezahlten freien Tag nehmen oder eine Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses zur betrieblichen Altersvorsorge in Höhe von 15 Euro monatlich in Anspruch nehmen möchten.

    Ein Hafenarbeiter bewacht das Entladen eines Schiffs im Seehafen Wismar. Der Tarifabschluss für die Beschäftigten in Seehäfen bringt eine tabellarische Erhöhung aller Lohngruppen um 2,7 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten Foto: Büttner/dpa-Bildfunk Ein Hafenarbeiter im Seehafen Wismar bewacht das Entladen eines Küstenmotorschiffs


    Die ver.di-Bundestarifkommission hat dem Ergebnis bereits zugestimmt. „Dieser Abschluss ist ein gutes Ergebnis, das sowohl zu Reallohnzuwächsen führt, als auch die unterschiedliche wirtschaftliche Lage der Unternehmen angemessen berücksichtigt und damit den Flächentarifvertrag zusammenhält“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth. Mit dem Abschluss seien alle Forderungskomponenten bedient worden.