Mitbestimmung

    ver.di gratuliert Isabell Senff

    Eine, die sich engagiert

    Berlin, 4. Dezember 2019 – ver.di gratuliert Isabell Senff zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir freuen uns mit Isabell Senff über die Ehrung, die sie im Rahmen ihres vorbildlichen Engagements für und mit anderen Menschen erworben hat. Mit ihrem Einsatz setzt sie sich unter anderem sowohl für bessere Bildungschancen als auch für gelebte Demokratie ein. Wir sind stolz, sie an unserer Seite zu wissen“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke anlässlich der Ehrung. „Ich kenne und schätze Isabell Senff als eine herausragend engagierte Kollegin, die immer auch entscheidende Impulse für die gemeinsame Arbeit geben kann“, hob Martina Rößmann-Wolf hervor, Vorsitzende des ver.di-Gewerkschaftsrats, des höchsten ehrenamtlichen Beschlussgremiums zwischen den Bundeskongressen.

    Isabell S. (29), Zustellerin bei der Deutschen Post und Betriebsrätin Foto: Christian Jungeblodt Isabell S. (31), Zustellerin bei der Deutschen Post und jüngste Betriebsratsvorsitzende der Deutschen Post


    Isabell Senff blickt mit ihren gerade mal 31 Jahren bereits auf ein beeindruckendes Spektrum an betrieblichem, gewerkschaftlichem und zivilgesellschaftlichem Engagement zurück: Sie ist unter anderem nicht nur jüngste Betriebsratsvorsitzende aller Betriebsratsregionen der Deutschen Post und Mitglied der ehrenamtlichen Geschäftsführung des ver.di-Bundesjugendvorstands, sondern auch Mitglied im Präsidium des ver.di-Gewerkschaftsrates sowie Mitglied im DGB-Bundesausschuss – um nur einige Funktionen zu nennen, die Isabell in ihrem jungen Leben schon wahrgenommen hat. 

    Engagement bildet

    Mit dem Verdienstorden unter dem Motto „Engagement bildet“ würdigt die Bundesrepublik Deutschland anlässlich des Tages des Ehrenamts ihren herausragenden Einsatz etwa bei der Mitwirkung an Projekten zur Sicherung der beruflichen Bildung in der Fläche, der Erhöhung der Ausbildungsqualität, der Beteiligung an der Erarbeitung von Vorschlägen zur Novellierung des Berufsbildungsgesetzes oder bei der Einführung einer gesetzlichen Mindestvergütung für Auszubildende. Auch in ihrer Freizeit engagiert sich Isabell Senff für die Interessenvertretungen in betrieblichen Strukturen, indem sie ihre Erfahrungen weitergibt und den Nachwuchs fördert.