Initiative Lieferkettengesetz

    Gegen die Masche der Textilindustrie

    Der Stolz der Textilarbeiterinnen

    Hier eine zerfetzte Handtasche, dort ein zerrissenes Shirt. Es ist Mitte April und über Bangladesch schwappt eine verfrühte Hitzewelle. In der erbarmungslos brennenden Nachmittagssonne hat sich eine kleine Gruppe vor zwei Schutthaufen versammelt. Frauen in alten, verblassten Baumwollsaris, einige Männer mit Gebetskappen. Auf ihren Gesichtern glitzern Schweiß - und Tränen. Es sind Angehörige von einigen der insgesamt 1133 Textilarbeiter/innen, die an dieser Stelle starben, als am 24. April vergangenen Jahres das achtstöckige Gebäude Rana Plaza einstürzte. Sechs Textilfabriken waren darin untergebracht. Der Bauplan war missachtet und das Gebäude illegal um drei Stockwerke erhöht worden. Warnungen vor der Einsturzgefahr wurden ignoriert, verängstigte Arbeiter/innen mit Lohnentzug bedroht, sollten sie nicht an ihren Arbeitsplätzen bleiben.

    Opfer-Angehörige trauern auf dem Schutthaufen von Rana Plaza Mustafa Quraishi Opfer-Angehörige trauern auf dem Schutthaufen von Rana Plaza


    „Wenn ich nur gewusst hätte, dass ihr Frühstück von Reis und Linsen ihre letzte Mahlzeit sein würde,“ sagt die 39-jährige Ayesha Begum und trocknet ihre Tränen mit dem Sari. Dann knotet sie seine Kante auf und zieht einen kleinen Geldbeutel daraus hervor. Darin ist ein Bild von ihrer 22-jährigen, lächelnden Schwester Rehana, die bei dem Unglück im April 2013 ums Leben kam. Rehana hatte monatlich rund 74 Euro verdient und damit sieben Jahre die sechsköpfige Familie ernährt. „Möge Allah sicherstellen, dass keine andere Textilfabrik jemals wieder so unsicher sein wird.“ Die 49 Jahre alte Monjula Begum tröstet Ayesha mit beherrschter Miene. Monjula selbst hat ihren 19-jährigen Sohn bei der Katastrophe verloren. Sein jüngerer Bruder, der auch im Rana Plaza arbeitete, kam schwerverletzt mit dem Leben davon, ist aber seitdem ein Pflegefall. Beide waren die einzigen Ernährer der Familie. Wortlos zeigt Abdur Rahman auf die Wunden, die er erlitten hat, als er sich mit anderen an dem Tag der Tragödie im April 2013 in das Inferno stürzte, um Leben zu retten. Wegen permanenter Staus und des chaotischen Verkehrs in Dhaka kam die Feuerwehr erst eine Stunde nach dem Unglück zum Einsatzort. „Ich trug eine Frau hinaus, als eine andere um Hilfe schrie“, sagt Rahman. „Als ich zurückkam, war sie bereits tot.“

    Tragödien und Naturkatastrophen sind der Bevölkerung von Bangladesch nicht fremd. 158 Millionen Menschen leben dicht gedrängt in dem flachen Küstenland, das 800 Flüsse durchkreuzen. Hochwasser, Zyklone und andere Naturgewalten kosten jährlich 6000 Menschen das Leben, haben Studien ergeben. Doch der Einsturz von Rana Plaza in Savar, einem 45 Kilometer vom Stadtzentrum entfernten Vorort von Dhaka, der bis heute Schlagzeilen macht, hat schneller Änderungen hervorgebracht als jedes andere Ereignis in der 43-jährigen Geschichte des Landes und seiner seit 30 Jahren bestehenden Textilindustrie. Auch wenn die Überlebenden bisher nicht viel mehr als Mittel für medizinische Hilfe bekommen haben, wie Abdur Rahman sagt. Die reichen aber kaum, die ausstehenden Rechnungen zu begleichen. Der Grund für die gesteigerte Aufmerksamkeit der Textilindustrie sowie der Behörden in Dhaka liegt in dem weltweit anhaltenden Zorn über die empörenden Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter/innen und an dem Zorn der Kunden jener Unternehmen, die in Bangladesch für Niedriglöhne nähen lassen. Die Textilarbeiter/innen in Bangladesch bekommen die niedrigsten Löhne weltweit.

    4000 Textilfabriken gibt es derzeit in Bangladesch, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Walmart und JC Penny, Mango und Zara, Primark und Tchibo, die größten Firmen der Welt lassen in ihnen ihre Waren produzieren. Unter dem Schutt von Rana Plaza wurden unter anderem Kleidungsstücke mit Etiketten von Benetton, KiK und Children's Place gefunden. Insgesamt 29 internationale Marken ließen ihre Kleidung in dem Gebäude anfertigen. Nach China ist Bangladesch der zweitgrößte Textilexporteur der Welt. Fast vier Millionen Menschen arbeiten in der Textilindustrie. 80 Prozent von ihnen sind arme Frauen, die meisten Analphabetinnen, die in den Elendsvierteln der Hauptstadt Dhaka winzige Zimmer mieten und den Großteil ihrer Löhne an ihre Familien schicken. Sie sind es, die diese Industrie am Laufen halten.

    Die Internationale Aktivistin

    Nazma Akter, Gewerkschafterin und Gründerin der Awaj-Stiftung Mustafa Quraishi Nazma Akter, Gewerkschafterin und Gründerin der Awaj-Stiftung

    Eine Woche vor dem ersten Jahrestag des Einsturzes von Rana Plaza versammeln sich hunderte von Textilarbeiter/innen in stiller Trauer vor dem Presseklub in Dhaka, sie tragen Plakate in den Händen. An der Spitze der langen Menschenkette steht Nazma Akter, eine zierliche Frau in einem blauen Salwar-Kameez, dem typischen südasiatischen Hosenanzug für Frauen. Sie ist eine führende Aktivistin für Textilarbeiterrechte in Bangladesch. Akter selbst beginnt mit 11 Jahren in einer Textilfabrik zu arbeiten. Mit 16 wird sie während einer Demonstration mit Stöcken verprügelt. Mit 22 ist Nazma Akter Gewerkschaftsführerin. Über die Jahre bringt sich die inzwischen 39-Jährige Englisch bei und lernt die Arbeit mit Computern. Heute ist Nazma Akter eine international anerkannte Aktivistin, von der sich selbst die Regierung ihres Landes immer wieder beraten lässt. „Viele Fabrikinhaber sind auch Mitglieder politischer Parteien und hatten bisher alle Reformen aufgehalten,“ sagt Nazma Akter. „Dann stürzte Rana Plaza ein. Heute weiß jeder, dass dringend Änderungen nötig sind.“

    Mit Hilfe der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und anderer Entwicklungshilfeorganisationen gründete Akter 2003 die Awaj Stiftung (Awaj = Stimme), eine Beratungsstelle für Textilarbeiter/innen mit inzwischen 37.000 Mitgliedern und 37 Mitarbeiter/innen. Gleichzeitig eröffnete Akter eine Reihe von Frauencafés in Räumen nahe den Fabriken in Dhaka. Nach der Arbeit und an Feiertagen können sich die Frauen dort auf eine Tasse Tee treffen, bei Bedarf die kostenlos angebotenen anwaltlichen Dienste in Anspruch nehmen und mehr über ihre Rechte lernen. An den Wänden hängen Plakate mit allen wichtigen Informationen über Mutterschaftsurlaub, Feuerschutz und Versicherungen. Das Spiel „Parcheesi“ ist das populäre Hilfsmittel, diese Informationen auch wirklich an die Frau zu bringen. Abend für Abend sitzen junge Frauen am Boden auf Bastmatten in den Cafés, ins Spiel vertieft. Wer dran ist, muss eine Karte ziehen und die Frage darauf beantworten: Wie beantragt man Urlaub? Wer kann Gewerkschaftsmitglied werden? Welche Chemikalien lösen Feuer aus?

    Gebrannt hatte es schon öfter in den Textilfabriken Bangladeschs. Doch erst nach dem Einsturz von Rana Plaza wurden zwei internationale Gruppierungen gegründet, die die Zustände in den Fabriken ändern sollen. Insgesamt 26 Firmen – die Mehrheit aus den USA - gründeten die Allianz für die Sicherheit der Textilarbeiter von Bangladesch (ALLIANCE); 158 überwiegend europäische Firmen schlossen ein Abkommen zum Gebäude- und Brandschutz Bangladesch (ACCORD). Mit der Regierung in Dhaka wollen sie Inspektionen aller Fabriken erreichen. Und diese Inspektionen haben erste Wirkungen gezeigt: Im Frühjahr dieses Jahres mussten 12 Fabriken schließen, weil sie die finanziellen Mittel für die nötigen Verbesserungen nicht hatten.

    Anders macht es die GIZ. So, wie sie gemeinsam mit der Gewerkschafterin Akter die Frauen in den Fabriken unterstützt, packt sie mit den Fabrikbesitzern die Ausstattung und den Umbau einzelner Fabriken selbst an. „Die Arbeit in Einzelfabriken hilft, dieses Know-how weiterzuverbreiten“, sagt Magnus Schmid, GIZ-Projektleiter in Dhaka. „Man kann nicht einfach mit Sachkenntnissen von außen kommen, man muss gemeinsam mit den Leuten hier praktische Lösungen erarbeiten.“ Die ABA-Gruppe ist eine solche Textilkette, die mit Hilfe der GIZ in zwei Fabriken vorbildliche Gebäude- und Feuerschutzmaßnahmen getroffen hat: zum Beispiel in der Pimkie-Fabrik, die Kleidung für die deutsche Marke gleichen Namens herstellt.

    Ein Blick in die Fabrik, in der für Pimkie Apparels 400.000 Jeans pro Monat gefertigt werden Mustafa Quraishi Ein Blick in die Fabrik, in der für Pimkie Apparels 400.000 Jeans pro Monat gefertigt werden


    Die Fabrik liegt am Stadtrand Dhakas. Die Treppenhäuser sind umgebaut worden, Zement hat Metall ersetzt. Es gibt überall klar sichtbare Wegweiserpfeile und neue, feuerfeste Notausgänge. Zudem eine Krankenstation mit Betten, eine Klinik mit Arzt und Krankenschwester, eine Kinderkrippe mit Aufsichtspersonal. Die Werkhallen sind hell, groß und luftig. Die Zahl der Produktionsreihen, üblicherweise 20, wurde auf 10 reduziert. Im Durchschnitt verlassen die Fabrik im Monat 400.000 Jeans unter anderem für C&A, H&M und Tchibo.

    Tanzina Begum hat kaum Zeit, mit Besuchern zu sprechen. Blitzschnell schiebt die 18-Jährige die Taschen an Jeansbeinen unter die Nähmaschinennadel und wirft anschließend das fertige Teil zum nächsten Arbeitsplatz hinüber. Es war – wie in den meisten Fällen – die entsetzliche Armut in ihrem Dorf, die ihre Familie zwang, sie bereits mit 11 Jahren arbeiten zu schicken. Seit sieben Jahren arbeitet Tanzina hier nun schon Tag für Tag.

    Tanzina Begum aus Bangladesch, 18, näht seit sieben Jahren Mustafa Quraishi Tanzina Begum aus Bangladesch, 18, näht seit sieben Jahren


    Häufig werden Textilarbeiterinnen wie sie durch einen etwas höheren Lohn von anderen Fabriken weggelockt. Aber nicht bei Pimkie. „Ich würde diese Fabrik niemals verlassen“, sagt die junge Frau schüchtern, den Blick auf die schnellen Nadeln und den Stoff in ihren Händen gerichtet.

    Der Mindestlohn steigt

    Vor einem Jahr, nach dem Unglück von Rana Plaza, waren zunächst wochenlang tausende wütende Textilarbeiter/innen auf die Straße gegangen und hatten sichere Arbeitsplätze und höhere Löhne gefordert. Dann lieferten sich sechs Monate lang die von islamistischen Fundamentalisten unterstützte Opposition und die Regierung der Premierministerin Sheikh Hasina blutige politische Tumulte. Wegen der Unruhen hatten sich bis Ende 2013 dutzende Mode-Marken aus Bangladesch zurückgezogen und so rund 300 Fabriken lahmgelegt. Seit der Wiederwahl Hasinas im Januar 2014 haben sich die Reformen der Textilindustrie nun beschleunigt.

    „Einige Fabrikbesitzer verlangen jetzt mehr Kleider pro Stunde, andere haben das Mittagessensgeld gestrichen.“

    Akki, 36, Textilarbeiterin in Dhaka

    „Unser Mindestlohn wird normalerweise nur alle fünf Jahre erhöht“, sagt Arbeitsminister Mohamed Mujibul Haque in seinem Amtsbüro. „Dennoch haben wir ihn allein in den letzten drei Jahren um 77 Prozent auf 68 US-Dollar im Monat angehoben.“ Den Überlebenden von Rana Plaza wurde eine staatliche Unterstützung von umgerechnet rund 930 bis zu 4650 Euro für die medizinischen Behandlungen ausgezahlt. Das Arbeitsgesetz wurde umfassend geändert: Nun sind auch Gewerkschaften in den Fabriken zugelassen. Die Betreiber der Fabriken müssen sich zu den Inspektionen und den empfohlenen Maßnahmen verpflichten. Probleme gibt es dennoch. Die Weigerung des europäischen Bündnisses ACCORD, auch nur für einen Teil der Arbeitslöhne während der Dauer von Instandsetzungsmaßnahmen in den Produktionsstätten aufzukommen, hat erneut zur Schließung mehrerer Fabriken geführt. ALLIANCE dagegen ist bereit, 50 Prozent der Löhne für zwei Monate zu zahlen.

    Darüber hinaus arbeiten die internationalen Textilkonzerne mit Mittelsmännern, die die Ausführung der Bestellungen in den Fabriken überwachen. Wenn Termindruck entsteht, leiten Fabrikbesitzer häufig einen Teil der Arbeit weiter an kleinere Fabriken wie solche im Rana Plaza, in denen die Sicherheitsstandards notorisch mangelhaft sind. In den Entschädigungsfonds für die Opfer von Rana Plaza sind bis April 2014 von den Konten der internationalen Marken lediglich 12 Millionen US-Dollar überwiesen worden. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO hatte mindestens 40 Millionen US-Dollar für die Familien der Opfer gefordert. Viele Marken, die im Rana Plaza vertreten waren, weigern sich aber zu zahlen, und zwar mit dem Hinweis, dass sie die Weiterleitung ihrer Aufträge an die kleineren Fabriken in dem Gebäude nicht angeordnet hätten.

    Auch die Erhöhung des Mindestlohns hat sich als zweischneidiges Schwert erwiesen und viele Textilarbeiterinnen eher benachteiligt. „Einige Fabrikbesitzer verlangen jetzt mehr Kleider pro Stunde, andere haben das Mittagessensgeld gestrichen“, sagt die Textilarbeiterin Akki. Die 36-Jährige trägt nur diesen einzelnen Namen, der „Auge“ bedeutet, bekleidet ist sie mit einem Salwar-Kameez in den bei vielen Frauen beliebten Farben ihrer Nationalfahne - ein kräftiges Rot für die Sonne, sattes Grün für die Reisfelder. Mit einem Tee sitzt sie nach ihrer Arbeit im Frauencafé von Mohakali, einem Vorort von Dhaka, sie ist müde, sagt aber noch: „Zudem haben die Vermieter in unserem Slum sofort die Mieten erhöht.“

    Textilarbeiterin Akki, 36, spielt im Frauencafé der Awaj-Stiftung in Mohakali nach der Arbeit mit Kolleginnen Parcheesi Mustafa Quraishi Textilarbeiterin Akki, 36, spielt im Frauencafé der Awaj-Stiftung in Mohakali nach der Arbeit mit Kolleginnen Parcheesi


    Die Textilindustrie hat dennoch zur Stärkung und Emanzipation der Frauen in dem traditionsgebundenen Land geführt – mit einer bis dahin unbekannten finanziellen und gesellschaftlichen Freiheit. „Unsere Gesellschaft ist zwar patriarchalisch, aber grundsätzlich tolerant“, sagt Sadeka Halim, Sozialwissenschaftlerin an der Universität Dhaka. „Diese Art der Massenbeschäftigung von Frauen könnte etwa in Pakistan oder Afghanistan niemals stattfinden. Millionen Frauen gehen täglich zur Arbeit. Dort verdienen sie Geld, erhalten Kredite ohne Unterschrift ihrer Ehemänner oder Väter. Daran haben sich unsere Männer problemlos gewöhnt.“ Die Näherin Akki ist verwundert über die Frage, ob sie von Mullahs oder konservativen Familienmitgliedern je aufgefordert worden sei, einen Schleier zu tragen oder nicht zu arbeiten. „Niemals“, sagt Akki. „Der Islam fordert nur, dass man ein ehrliches Leben führt und anderen hilft. Was hat denn schon ein Schleier damit zu tun?“

    Ein von der GIZ geführtes Frauencafé im Stadtteil Mirpur, unweit vom Flussufer des Burigangas, ist an diesem späten Nachmittag brechend voll. Lipi, Meethi, Joyna, Laila und Beauty, fünf junge Frauen, amüsieren sich köstlich über die Frage, ob sie noch wie vor 30 Jahren, als die ersten Textilfabriken ihre Tore öffneten, von Männern manchmal als Prostituierte beschimpft werden, weil sie arbeiten gehen. „Die Männer sagen heute sogar, sie würden am liebsten eine Textilarbeiterin heiraten“, sagt die 21-jährige Lipi.

    Mit Ausweis und in Uniform

    Die Sonne geht hinter dem Fluss unter, es herrscht heitere Feierabendstimmung in dem Café. Die Arbeit in der Textilindustrie hat tausende Frauen wie auch diese vor frühen Ehen gerettet. Sie seien nicht mehr namen- und gesichtslose Arbeiterinnen, sondern mit Personalausweisen ausgestattet, sagen sie. Sie sind stolz auf ihre Arbeit, stolz, zu einer Fabrik, zu einer bekannten Marke zu gehören. Meethi zum Beispiel, die in einer Fabrik näht, wo Jeans für die spanische Marke Zara hergestellt werden. Einige von ihnen sollen nächste Woche Uniformen, Masken und Kopftücher erhalten, andere berichten von neuen Notausgängen in ihrer Fabrik. Nur eine Nachricht dämpft die Laune. Inspekteure haben einer Fabrik eine Frist gesetzt: Das Gebäude soll entweder gründlich umgebaut oder geschlossen werden. Arbeitslosigkeit droht. „Wir sind den Menschen in Europa und Amerika für jegliche Unterstützung sehr dankbar,“ sagt Meethi. “Aber bitte kaufen Sie unsere Produkte weiter: Unsere Leben hängen davon ab.“ Denn andere Verdienstmöglichkeiten gibt es für sie nicht.

    Text: Padma Rao