Soziale Berufe aufwerten

    So funktioniert die Urabstimmung

    So funktioniert die Urabstimmung

    Was ist eine Urabstimmung?

    Eine Urabstimmung ist die geheime Abstimmung aller ver.di-Mitglieder, die dem umkämpften Tarifvertrag unterliegen, über die Frage, ob sie bereit sind, für die Durchsetzung ihrer Forderungen unbefristet zu streiken oder nicht. Um in den Streik zu gehen, müssen sich mehr als 75 Prozent der stimmberechtigten und nicht verhinderten Mitglieder dafür aussprechen.

    Wenn die Verhandlungsparteien, also ver.di und der Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberverband, nach einem Erzwingungsstreik ein Verhandlungsergebnis erzielen, wird dieses Ergebnis einer erneuten Urabstimmung, wieder innerhalb des Geltungsbereiches des umkämpften Tarifvertrages, unterzogen. Sollten sich hierbei mehr als 25 Prozent der aufgerufenen und nicht verhinderten Gewerkschaftsmitglieder für die Annahme des Verhandlungsergebnisses aussprechen, wird der Arbeitskampf beendet. Über die endgültige Annahme des Verhandlungsergebnisses entscheidet die Tarifkommission.

     

    • Zeitablauf der Urabstimmung

      Die Urabstimmung über das Verhandlungsergebnis vom 30.9.2015 im Sozial- und Erziehungsdienst dauert vom 7. bis 28. Oktober. 

    • Wer darf abstimmen?

      Abstimmungsberechtigt sind alle Mitglieder der ver.di, die entweder unmittelbar - oder durch Anwendungsvereinbarung/entsprechendem Verweis - unter die Eingruppierungsregelungen der Anlage C zum TVöD fallen. An der Urabstimmung nicht teilnahmeberechtigt sind Praktikanten/-innen (TVPöD) sowie hauswirtschaftliches Personal.

      Die Urabstimmung erfolgt geheim.