Geld & Tarif

    Nur wer mitmacht, wird gehört

    Mitgliederbeteiligung

    Nur wer mitmacht, wird gehört

    Nur wer mitmacht, gehört dazu Foto: Christian von Polentz ver.di Mitglieder

    ver.di ist demokratisch, klar. Jede und jeder einzelne kann mitbestimmen, welche Ziele verfolgt werden. Aber wie funktioniert das, und warum ist es notwendig?

    Darum mitmischen

    Kein Bürger und keine Bürgerin kann damit zufrieden sein, alle vier Jahre ins Wahllokal zu gehen und die Volksvertreter ansonsten machen zu lassen. Demokratie lebt vom Mitmachen und vom Einmischen vieler. Deshalb sind Volksentscheide so wichtig, weil sie direkte Demokratie möglich machen.
    Nur wer mitmacht, kann Einfluss nehmen. Das gilt in Betrieben und Verwaltungen ebenso wie in einer Gewerkschaft wie ver.di. Und nur wer mitmischt, wird gehört. Der Streik gehört ebenfalls dazu, um Druck auf die Arbeitgeber zu machen, damit sie auf die Forderungen der Gewerkschaft eingehen. Doch er ist nur erfolgreich, wenn sich viele Beschäftigte engagieren.
    Auch Belegschaften wollen sich nicht immer nur von ihren gewählten Betriebs- und Personalräten vertreten lassen, sondern selbst ihre Ideen einbringen. Das ist gut so. Denn Mitglieder und Beschäftigte sind Experten in Sachen eigener Arbeitsbedingungen, sie wissen am besten, was sich ändern muss. Gewerkschaftliche Politik in Betrieben und Verwaltungen ist auch nur dann erfolgreich, wenn nicht über die Köpfe der Beschäftigten hinweg entschieden wird, sondern ihre Meinung gehört wird, sie Einfluss auf die Entscheidungen nehmen können und sie auch gemeinsam durchsetzen.

    Vor Ort

    Es gibt viele Möglichkeiten, bei ver.di mitzumischen, vor Ort und in Betrieben und Verwaltungen, in Fachgruppen, in vielen Gremien oder im Netz. ver.di ist eine große Organisation und an vielen Orten der Bundesrepublik präsent. Jede Region, jeder Bezirk und jeder Fachbereich hat seine eigenen Aktionen und Möglichkeiten, sich einzubringen.
    Der Schwerpunkt der Arbeit von ver.di liegt in den Betrieben und Verwaltungen. In größeren Firmen treffen sich ver.di-Mitglieder in Betriebsgruppen. Dort diskutieren sie, welche Probleme anstehen und wie sie am besten gelöst werden können. ver.di-Betriebsgruppen begleiten auch die Arbeit von Betriebs- und Personalräten. Und wo es noch keine Betriebsgruppe gibt, steht es jedem Mitglied frei, eine zu gründen.

    Vertrauensleute sind Gewerkschaftsmitglieder und werden gewählt. Sie sind das Gesicht von ver.di im Betrieb und in der Verwaltung und eine wichtige Verbindung zwischen ver.di und den Beschäftigten. Sie beraten Mitglieder, schieben Aktionen an und erklären die Positionen der Gewerkschaft.

    In ver.di

    Weil ver.di eine demokratische Organisation ist, sagen natürlich nicht allein die hauptamtlichen Gewerkschafter, wo es langgeht. Im Gegenteil: Das letzte Wort haben immer die ehrenamtlich Aktiven. Ein Landesfachbereichsvorstand zum Beispiel setzt sich ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen, die wiederum die Entscheidungen treffen, die hauptamtliche Gewerkschaftsvertreter umsetzen sollen. Und das höchste Gremium zwischen den Bundeskongressen ist der Gewerkschaftsrat. Seine Mitglieder werden vom Kongress gewählt und arbeiten ehrenamtlich. Der Gewerkschaftsrat hat eine Wächterfunktion. Er hat ein Auge auf die gewerkschaftlichen Grundpositionen und die Satzung.

    Tarifpolitik ist das Kerngeschäft von ver.di. Die Fachbereiche bilden eigene Tarifkommissionen, die Tarifverträge kündigen, Forderungen aufstellen und über Verhandlungsergebnisse entscheiden. Auch hier ist Beteiligung gefragt. Ob in der großen oder der kleinen Tarifkommission, in der gewerkschaftlichen oder in der betrieblichen – die Tarifkommissionsmitglieder sind aktive, ehrenamtliche Gewerkschafter.

    Informativ, interaktiv, individuell: Im Mitgliedernetz von ver.di gibt es Informationen speziell für Mitglieder, in den Foren kann man mitdiskutieren oder mitlesen und sich zu guter Letzt mit anderen Mitgliedern vernetzen.

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