Geld & Tarif

    Gegen Kettenverträge und Befristungen

    uni-assist: Wir wehren uns gemeinsam

    30. Juni 2020 – ver.di hat die rund 180 Berliner Beschäftigten von uni-assist e.V. für heute zu einem Warntreik aufgerufen. Anlass ist die fehlende Bereitschaft des Arbeitgebers, die Tarifverhandlungen mit ver.di wieder aufzunehmen. uni-assist hatte sie im März abgebrochen. Ein zwischenzeitlich von dem mit der Verhandlungsführung beauftragten Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) vorgelegtes Angebot enthielt keine wesentlichen Verbesserungen. Außerdem gibt es keinerlei Vorschläge für die Gestaltung der Be- und Entfristungsregelungen. Der KAV hatte zudem damit gedroht, die Tarifverhandlungen abzubrechen und arbeitgeberseitig eine Vergütungsstruktur einzuführen, wenn die ver.di-Tarifkommission dem Angebot nicht zustimmt.

    „In einer solchen Situation des Verhandlungsstillstands ein Angebot ohne substanzielle Verbesserungen im Vergleich zum vorherigen, von 88 Prozent der organisierten Beschäftigten abgelehnten Angebot in den Raum zu werfen und mit einem extrem knapp bemessenen Ultimatum zu versehen, lässt sich beim besten Willen nicht als verantwortungsvolles und lösungsorientiertes Handeln bezeichnen“, sagt die zuständige ver.di-Sekretärin Jana Seppelt. Diese Stimmung spiegelte sich auch bei der Warnstreikaktion auf dem Tempelhofer Feld in Berlin wider.

     Video

    Vor Ort

    Sie wollen mal mit ver.di-Leuten reden? Fragen stellen oder reinschnuppern? Finden Sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Ihrer Nähe.

    Interaktive Karte Ansprechpartner finden

    Newsletter

    Sie wollen informiert bleiben? Dann registrieren Sie sich und erhalten Sie Ihren persönlichen Newsletter mit allen News und Infos zu unseren Aktionen und Kampagnen.

    Informiert sein Jetzt abonnieren