Gemeinsam durch die Krise

    Das Coronavirus hat unseren Alltag und unser Arbeitsleben völlig auf den Kopf gestellt. Fast eine halbe Million Betriebe haben schon Kurzarbeit angemeldet. Andere müssen wegen Corona-Krankheitsfällen in der Belegschaft vorübergehend schließen oder sind durch die wirtschaftlichen Folgen erheblich eingeschränkt, teils existentiell bedroht. Auf der anderen Seite sind Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, aber auch in der Energieversorgung, der Logistik und einigen anderen Bereichen hohen Belastungen und der Gefahr von Ansteckung ausgesetzt. In ver.di sind alle diese Menschen vereint. Daher ist in der Gewerkschaft nun Solidarität und Unterstützung gefragt.

    Was ver.di in der Krise tut

    01

    Für Euch da sein: In unseren Geschäftsstellen beraten wir Euch umfassend zu Euren dringlichen Fragen in der Krise. Du kannst Dich auch gerne direkt bei uns melden – die Kolleg*innen helfen Dir gerne weiter: info@verdi.de

    02

    Politisch Druck machen: Die Bundesregierung hat seit Beginn der Krise schnell und in bisher nicht gekannter Weise Maßnahmen im Umfang von rund 1,8 Billionen Euro zur Abfederung der Krise auf den Weg gebracht. Als Gewerkschaft achten wir darauf, dass diese Maßnahmen auch bei den Beschäftigten ankommen, und dass es zu einer sozial gerechten Verteilung kommt.

    03

    Beschäftigte absichern: Wir arbeiten dauerhaft mit Hochdruck daran, Beschäftigte über den Abschluss von Tarifverträgen abzusichern. Durch Kurzarbeitergeldregelungen konnte das gesetzliche Kurzarbeitergeld auf bis zu 80% bzw. 87% hinaus erhöht werden. Dass Arbeitsschutz und Arbeitszeitregelungen geschützt bleiben, auch dafür setzen wir uns ein. Im öffentlichen Dienst etwa, aber auch für die Beschäftigten im Handel konnten wir schon entsprechende Vereinbarungen schließen.


    Kurzarbeitergeldrechner

    Was Beschäftigte tun können

    Gemeinsam handeln: Die einen kommen kaum zum Luftholen, andere werden in Kurzarbeit geschickt oder bangen um ihre berufliche Existenz. Die aktuelle Situation zeigt: Nie war gewerkschaftliche Solidarität und Zusammenhalt wichtiger, nie waren die Rechte und Interessen der Beschäftigten und Solo-Selbstständigen schutzwürdiger. Immer mehr Arbeitgeber sehen, dass sie die Krise nur mit ihren Beschäftigten stemmen werden. Aber: nicht alle. Deshalb: Nur eine starke Mitbestimmung, starke Betriebsräte und Vertrauensleute im Betrieb und gewerkschaftliche Organisation garantieren Mitsprache und Einfluss gegenüber Arbeitgebern und Politik. Das gilt jetzt und nach der Krise: Weil wir dringend eine deutliche Aufwertung aller Dienstleistungsberufe brauchen!

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    Die aktuellen Entwicklungen

    Das sagen die Beschäftigten

    Yasmin D. (29), solo-selbstständige Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache in Leipzig
    © Gundula Lasch

    Auch nach Monaten keine Lösung in Sicht

    Solo-Selbstständige drohen in Hartz IV abzurutschen

    Flashmob mit Abstand und Social Distancing in Leipzig
    © Gundula Lasch

    „Wem sollen wir nun auf der Tasche liegen? Den Partnern? Den Kindern? Den Freunden? Der Bank?“

     

     

    Yasmin D. (30), solo-selbstständige Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache in Leipzig

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    Peter Freitag, 54, ist Redakteur bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft am Standort Siegburg. Sie liefert lokale Inhalte aus dem Umland für die Kölnische Rundschau und den Kölner Stadt-Anzeiger. Die Verlage DuMont Schauberg und Heinen hatten das Tochterunternehmen 2014 gegründet.
    © Murat Tueremis

    Die Recherche ist aufwendiger

    Anzeigengeschäft wie der Flugverkehr am Boden

    Die Lücken in der Medienlandschaft werden nicht in der Bundespressekonferenz Corona-bedingt größer
    © Foto: DPA

    „Das Blatt wurde umstrukturiert, zirka 25 bis 30 Prozent ist der Umfang geringer. Das bedeutet aber nicht, dass wir weniger Arbeit haben.“

     

     

     

     

     

    Peter Freitag, 54, ist Redakteur bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft am Standort Siegburg

     

     

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    Kopie, Sandra Becker, 52, bildende Künstlerin, lebt und arbeitet in Berlin
    © privat

    Kultur mit Krücken

    Die Kunst, von der Kunst leben zu können

    Die Sitzreihen abgedeckt, der Orchestergraben verlassen – die Kulturstätten in Deutschland wirken dieser Tage gespenstisch leer
    © Foto: DPA

    „Ich bin nicht bereit, für die Kunst zu sterben.“

     

     

     

     

    Sandra Becker, 52, bildende Künstlerin, lebt und arbeitet in Berlin

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    Rahel Schmidt, 29, Sozialarbeiterin, Kinder und Jugendzentrum in der Reduit, Wiesbaden
    © privat

    Die Gewalt nimmt zu

    Tag und Nacht im Dienst

    Abstand halten ist auch in der Kitanotbetreuung mit kleinen Kindern einfach nicht drin
    © Christian Jungeblodt

    „Sozialen Austausch kann man durch soziale Medien nicht ersetzen.“

     

     

     

     

     

    Rahel Schmidt, 29, Sozialarbeiterin, Kinder und Jugendzentrum in der Reduit, Wiesbaden

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    Fabian Goiny, 37, arbeitet im Pkw-Umschlag Wasserseite bei dem BLG AutoTerminal Bremerhaven GmbH & Co. KG
    © privat

    Alle Mann an Bord

    Seit Monaten kein Landgang

    Die Corona-Krise hat auch zu Kurzarbeit am Hamburger Hafen geführt
    © Christian Charisius/dpa

    „So rau wir Hafenarbeiter auch wirken, es fällt schwer, wenn man sich jetzt noch nicht mal in den Arm nehmen kann.“

     

     

     

     

    Fabian Goiny, 37, arbeitet im Pkw-Umschlag Wasserseite beim BLG AutoTerminal Bremerhaven GmbH & Co. KG

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    Barbara Ahlers, 63, ist freiberufliche Beleghebamme am St. Vincenz-Krankenhaus in Datteln
    © privat

    Einschränkungen rund um die Geburt

    Hebammen sind unverzichtbar

    In voller Schutzkleidung – auch für Hebammen hat sich die Arbeit enorm verändert
    © Caroline Seidel/dpa

    „Für mich zählen erst einmal nur die Frau und das Kind. Wenn die beiden zu mir ins Krankenhaus kommen, brauchen sie Hilfe und ich kümmere mich um sie.“

     

     

     

     

    Barbara Ahlers, 63, ist freiberufliche Beleghebamme am St. Vincenz-Krankenhaus in Datteln/Nordrhein-Westfalen

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    Frank Arnold (53) ist freigestellter stellvertretender Personalratsvorsitzender und Vertrauensleutesprecher bei der Arbeitsagentur in Düsseldorf. Zuvor hat er dort als Reha-Berater gearbeitet
    © Foto: privat

    Das Personal reicht bei weitem nicht aus

    Rund um die Uhr im Einsatz

    Jugendarbeitslosigkeit
    © Foto: dpa - Bildfunk

    „Alles ist ja elektronisch umgestellt und nur noch mit E-Akte möglich. Wenn das System abstürzen würde, dann würden all die arbeitslosen Menschen kein Geld mehr kriegen. Davon habe ich fast schon Albträume.“

     

     

     

     

    Frank Ar­nold (53) ist frei­ge­stell­ter stell­ver­tre­ten­der Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­der und Ver­trau­ens­leu­te­spre­cher bei der Ar­beit­s­agen­tur in Düs­sel­dor­f. Zu­vor hat er dort als Re­ha-Be­ra­ter ge­ar­bei­tet

     

     

     

     

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    Felix Koop, 54, ist Technical Solution Manager bei der Firma IBM
    © Jürgen Lang

    Das Netz am laufen halten

    Einwahl in den virtuellen Tunnel

    Jetzt darf nur kein Kabel reißen
    © Foto: DPA

    „Ich arbeite zu 95 Prozent im Home Office, ebenso wie viele meiner Kollegen. Auch Videokonferenzen waren bei uns schon immer Arbeitsalltag.“

      

     

     

     

    Felix Koop, 54, ist Technical Solution Manager bei der Firma IBM

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    Peter Schnier, 54 Jahre alt, Elektromeister und Baukoordinator beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion in Dortmund
    © Foto: D. Schumann

    Ohne Strom läuft hier nix

    Bei uns hat sich noch niemand angesteckt

    Umspannanlage in Sechtem in Nordrhein-Westfalen
    © Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

    „Ich gehe davon aus, dass auch die deutsche Elektrizitätswirtschaft von der Corona-Krise wirtschaftlich betroffen sein wird.“

     

    Pe­ter Schnier (54) Elek­tro­meis­ter und Bau­ko­or­di­na­tor beim Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber Am­pri­on in Dort­mund

     

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    Kristin Müller, 49, ist Betriebsratsvorsitzende beim Cinemaxx in Bielefeld
    © privat

    Völlig von der Rolle

    Happy End nicht in Sicht

    Ein Kino für sich allein – bildschön, aber schlecht für alle Filmschaffenden und Kino-Beschäftigten
    © Soeder/dpa-Bildfunk

    „Wahrscheinlich muss man zu einem Stichtag vor einer möglichen Öffnung einfach schauen, was gezeigt werden kann. Vielleicht auch Wunschfilme der Besucherinnen und Besucher.“

     

     

     

    Kristin Müller, 49, ist Betriebsratsvorsitzende beim Cinemaxx in Bielefeld

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    Andreas Rech betreut im ver.di-Landesbezirk Hessen im Fachbereich Besondere Dienstleistungen die Wach- und Sicherheitsdienste
    © privat

    Und wer schützt die Beschützer?

    Schutzausrüstung immer noch Mangelware

    Ein Mitarbeiter von einem Sicherheitsdienst vor der Allianz Arena in München
    © Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

    „Obwohl die Sicherheitskräfte derzeit erhöhten Risiken ausgesetzt sind, wird darüber nicht gesprochen. Sie arbeiten als Schützer in vorderster Linie, sind aber nicht besser geschützt.“

     

     

     

     

    Andreas Rech betreut im ver.di-Bezirk Ruhr-West im Fachbereich Besondere Dienstleistungen die Wach- und Sicherheitsdienste

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    Fuada Brinkmann, 57, ist gelernte Krankenschwester und arbeitet als Reha-Assistentin in der Fachklinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde. Das Reha-Zentrum wird von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Kooperation mit der Klinik Münsterland betrieben
    © privat

    Rehabilitation mit Abstand

    Alles nur eine Frage der Hygiene

    Für viele Menschen ist die Reha wichtig, erst hier werden sie wieder auf ihren Alltag und das Berufsleben vorbereitet
    © Pleul/dpa-Bildfunk

    „Mit 130 Leuten ist es noch gerade so möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Die Mahlzeiten werden in Schichten eingenommen, die Leute sitzen sich diagonal gegenüber, um größtmöglichen Abstand einzuhalten.“

     

     

     

    Fuada Brinkmann, 57, ist gelernte Krankenschwester und arbeitet als Reha-Assistentin in der Fachklinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde

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    Corona
    © ver.di

    Der Personalschlüssel ist knapper als knapp

    Mehr darf nicht passieren

    ver.di fordert eine Aufwertung der Pflegeberufe, mehr Geld und mehr Personal.
    © Renate Koßmann

    „Es ist schwierig, unseren Bewohner*innen zu erklären, dass sie keinen Besuch mehr bekommen dürfen, auf ihren Zimmern bleiben und möglichst keinen Kontakt zu den anderen haben sollen.“

     


    Bianka Zickler (45) arbeitet als Betreuerin im geschützten Wohnbereich der sogn. Gerontopsychiatrie des städt. Seniorenpflegeheims in Zwickau und ist als Betriebs- und Konzernbetriebsrätin aktiv.

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    Matthias Pöschko (46) arbeitet seit 23 Jahren bei der Frankfurter Flughafenfeuerwehr
    © Foto: privat

    Wir sind ja mittlerweile Krisen gewohnt

    Im Schutzanzug, mit Filtermaske und Schutzbrille

    Ausgerüstet wie zu einer Marsexpedition: Übungseinsatz in einem sogenannten CSA-Anzug am Flughafen Berlin-Schönefeld
    © Foto: Wolfgang Siesing

    „Wir haben in den letzten Jahren so viel miterlebt, ob das die Schweinegrippe war oder SARS, der 11. September, das weiße Pulver oder Anthrax. Wir sind immer involviert.“      

     

     

    Hauptbrandmeister Matthias Pöschko arbeitet seit 23 Jahren bei der Frankfurter Flughafenfeuerwehr.

     

     

     

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    Yvonne Roters, 44, Verkäuferin Marktkauf Osnabrück
    © Foto: privat

    Diese Rücksichtslosigkeit, dieses Hamstern,diese Aggressivität

    Ein Lebensmittelgeschäft ist keine Freizeiteinrichtung

    Eine Kassiererin scannt Waren in einem Edeka-Supermarkt im Kreis Schleswig-Flensburg unter einer Plastikfolie. Mit der Schutzmaßnahme wollen sich die Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung durch die Kunden schützen
    © Foto: Frank Molter/dpa

    „Einkaufen sollte jeder einzeln jeweils mit einer Einkaufswagenlänge Abstand, um uns und die Kunden untereinander zu schützen. Wir müssen aus- und durchhalten – die Kunden müssen Abstand halten!“

     

      

     Yvonne Roters (44) Verkäuferin Marktkauf Osnabrück

     

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    Peter Fritz (47), Stower bei Amazon in Frankenthal, Rheinland-Pfalz
    © Foto: privat

    Coronaschutz auf amerikanische Art

    "Gefährlich schräg"

    Die Beschäftigten des Fulfillment-Zentrums von Amazon New York protestieren gegen die Arbeitsbedingungen im Lager des Unternehmens. Auch die Beschäftigten in Amerika sagen, dass Amazon nicht genug tut, um die Beschäftigten vor der Verbreitung von COVID-19 und dem Coronavirus zu schützen
    © Foto: Bebeto Matthews/AP/dpa

    „Viele kommen mit dem überfüllten Shuttle-Bus zum Lager. Wer will bei diesem Durcheinander noch wissen, ob sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat? Ist das nicht Wahnsinn?“

     

    Pe­ter Fritz (47) ist sogenannter Stower im 2018 neu errichteten Amazon-Lager im rheinland-pfälzischen Frankenthal

     

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    Sven Fritzsche, 49, arbeitet als Berufskraftfahrer bei einer Spedition in Zwickau
    © Foto: Kreitling

    Geschlossene Raststätten, keine Toiletten, keine Duschen

    Sieben Tage die Woche im Dienst

    LKW stehen auf der Autobahn A4 Dresden - Görlitz bei Görlitz im Stau. Tausende Brummifahrer müssen in einem auf rund 40 Kilometer Länge angewachsenen Stau vor der Grenze zu Polen ausharren
    © Foto: Robert Michael/dpa

    „Wo soll ich denn dann auf Toilette gehen? Viele Raststätten sind geschlossen, das bedeutet keine Duschen und keine sanitären Anlagen.“

     

     

    Sven Fritz­sche (49) ar­bei­tet als Be­rufs­kraft­fah­rer bei ei­ner Spe­di­ti­on in Zwickau.

     

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    Bastian Ruchotzke, 25 Jahre, Servicekaufmann für Luftverkehr beim Bodenverkehrsdienstleister Aviation Handling Service (AHS) Köln
    © Foto: privat

    Für Menschen mit Familien ist Kurzarbeit echt bitter

    Voll am Boden

    Be- und entladen – Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen leisten Schwerstarbeit
    © Foto: Bernd Hartung

    „Wenn Corona vorbei ist und wieder geflogen wird, dann werden wir von den Bodenverkehrsdiensten auch wieder gebraucht. Aber billig ist keine Dauerlösung. Deshalb setze ich mich weiterhin für bessere Löhne ein.“

     

     

    Bas­ti­an Ruchotz­ke (25) Ser­vice­kauf­mann für Luft­ver­kehr beim Bo­den­ver­kehrs­dienst­leister Avia­ti­on Hand­ling Ser­vice (AHS) Köln

     

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    Bianca Königshausen, 40, arbeitet als Tierpflegerin im Duisburger Zoo
    © privat

    Unter Tigern, Pekaris und Bongos

    Notfallpläne für den Zoo

    Die Eintrittspreise im Berliner Zoo sind hoch, die Löhne der Beschäftigten bundesweit die niedrigsten
    © Foto: Renate Koßmann

    „Eins muss ich sagen: Den Tieren ging es in der ganzen Zeit gut. Bei einigen hatte man allerdings das Gefühl, dass sie schreckhafter werden, wenn alles um sie herum so ruhig ist.“

     

     

     

    Bianca Königshausen, 40, arbeitet als Tierpflegerin im Duisburger Zoo

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    Jens Quade, 43, arbeitet beim Bürger- und Ordnungsamt in Kiel
    © Foto: Uwe Paeser

    Zur Not vom Küchentisch aus

    Alle Ämter digital geöffnet

    In den Kfz-Zulassungsstellen gibt es auch noch Publikumsverkehr
    © DPA

    „Bei mir haben sich Mieter gemeldet, bei denen eine Firma die Rauchmelder kontrollieren wollte. Das kam denen komisch vor in diesen Zeiten.“

     

     

     

    Jens Quade, 43, arbeitet beim Bürger- und Ordnungsamt in Kiel

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    Silke R., 40, arbeitet in der Privatkundenberatung in der Hauptstelle der Sparkasse an der
Lippe in Lünen
    © Foto: privat

    In Sachen Geld ist Beratung gefragt

    Ansturm auf Banken und Sparkassen hat sich gelegt

    Sparkassencontainer
    © Foto: Uli Grohs

    „Vor dem Eingang steht jetzt eine Security-Mitarbeiterin, die aufpasst, dass auch nicht mehr als sechs Kunden gleichzeitig den SB-Bereich und die Kassenhalle betreten.“

     

     

    Silke R., 40, arbeitet in der Privatkundenberatung in der Hauptstelle der Sparkasse an der Lippe in Lünen

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    Frank Olschinka, 43, ist Busfahrer bei der Hamburger Hochbahn AG
    © Foto: privat

    Die Fahrgäste schwinden

    Deutlich leerer als sonst

    Genug am kommunalen Nahverkehr im Saarland gespart
    © Foto: Dietze/dpa-Bildfunk

    „Ich fahre seit fast 20 Jahren Bus, ich habe es noch nie so entspannt auf den Straßen erlebt wie derzeit.“

     

     Frank Olschinka, 43, ist Busfahrer bei der Hamburger Hochbahn AG

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    Irena Rudolph-Kokot , 46, ist freigestellte Personalratsvorsitzende beim Städtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe in Leipzig
    © Foto: Neuhof_Herzkampf

    Körperkontakt ist oft unerlässlich

    Die Unsicherheit unter den Beschäftigten ist groß

    Alltag in einer Kita – die Anforderungen steigen
    © Foto: Uli Grohs

    „Besonders eng ist es im Pflegebereich, aber gerade da halten die Kolleginnen und Kollegen bewundernswert durch. Das kann man gar nicht genug wertschätzen.“

     

     

    Irena Rudolph-Kokot , 46, ist freigestellte Personalratsvorsitzende beim Städtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe in Leipzig

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    Raik R., 39, ist Zusteller bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Betrieb Leipzig
    © Foto: privat

    Spitzenwerte wie zur Weihnachtszeit

    Sonn- und Feiertagszustellung bleibt verboten

    Päckchen im DHL-Zentrum
    © Foto: Patrick Pleul/dpa

    „Es gibt auch Menschen, die jetzt Angst haben, überhaupt die Tür zu öffnen oder die nichts mehr für die Nachbarn annehmen. Das macht es manchmal etwas komplizierter.“

     

     

    Raik R., 39, ist Zusteller bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Betrieb Leipzig

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