Gemeinsam durch die Krise

    Das Coronavirus hat unseren Alltag und unser Arbeitsleben völlig auf den Kopf gestellt. Fast eine halbe Million Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet. Andere müssen wegen Corona-Krankheitsfällen in der Belegschaft vorübergehend schließen oder sind durch die wirtschaftlichen Folgen erheblich eingeschränkt. Auf der anderen Seite sind Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, aber auch in der Energieversorgung, der Logistik und einigen anderen Bereichen hohen Belastungen und der Gefahr von Ansteckung ausgesetzt. In ver.di sind alle diese Menschen vereint. Daher ist in der Gewerkschaft nun Solidarität und Unterstützung gefragt.
    Hotline
    Foto/Grafik: ver.di

    Was ver.di in der Krise tut

    01

    Für Euch da sein: Auch wenn unsere Geschäftsstellen aktuell geschlossen haben, beraten wir Euch umfassend zu Euren dringlichen Fragen in der Krise. Unsere Bezirke sind dafür nach wie vor telefonisch erreichbar. Zusätzlich haben wir eine Corona-Hotline eingerichtet. Unter 0800 837 34 16 erreicht Ihr uns tgl. von 8-18 Uhr.

    02

    Politisch Druck machen: Die Bundesregierung hat mit Beginn der Krise schnell und in bisher nicht gekannter Weise Maßnahmen im Umfang von derzeit 1,8 Billionen Euro zur Abfederung der Krise auf den Weg gebracht. Als Gewerkschaft müssen wir jetzt darauf achten, dass diese Maßnahmen auch bei den Beschäftigten ankommen, dass es zu einer sozial gerechten Verteilung kommt.

    03

    Beschäftigte absichern: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, über den Abschluss von Tarifverträgen, etwa zu Kurzarbeitergeldregelungen, Beschäftigte über das gesetzliche Kurzarbeitergeld von 60% bzw. 67% hinaus abzusichern. Dass Arbeitsschutz und Arbeitszeitregelungen geschützt bleiben, auch dafür setzen wir uns ein. Mit dem Verband der kommunalen Arbeitgeber für den Öffentlichen Dienst etwa oder auch für die Beschäftigten im Handel in NRW konnten wir schon entsprechende Vereinbarungen schließen.

    Was Beschäftigte tun können

    Gemeinsam handeln: Die einen kommen kaum zum Luftholen, andere werden in Kurzarbeit geschickt oder bangen um ihre berufliche Existenz. Die aktuelle Situation zeigt: Nie war gewerkschaftliche Solidarität und Zusammenhalt wichtiger, nie waren die Rechte und Interessen der Beschäftigten und Solo-Selbstständigen schutzwürdiger. Immer mehr Arbeitgeber sehen, dass sie die Krise nur mit ihren Beschäftigten stemmen werden. Aber: nicht alle. Deshalb: Nur eine starke Mitbestimmung, starke Betriebsräte und Vertrauensleute im Betrieb und gewerkschaftliche Organisation garantieren Mitsprache und Einfluss gegenüber Arbeitgebern und Politik. Das gilt jetzt und nach der Krise: Weil wir dringend eine deutliche Aufwertung aller Dienstleistungsberufe brauchen!

    • 1 / 3

    Die aktuellen Entwicklungen

    Das sagen die Beschäftigten

    Tina Zink, 55, arbeitet als Erzieherin in Stuttgart
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Die Gewalt nimmt zu

    Tag und Nacht im Dienst

    Abstand halten ist auch in der Kitanotbetreuung mit kleinen Kindern einfach nicht drin
    Foto/Grafik: Foto: Christian Jungeblodt

    „Eine Gesellschaft ist nur so gut, wie sie mit ihren Schwachen und Älteren umgeht.“

     

     

     

     

     

    Tina Zink, 55, arbeitet als Erzieherin in Stuttgart

    Mehr erfahren >
    Fabian Goiny, 37, arbeitet im Pkw-Umschlag Wasserseite bei dem BLG AutoTerminal Bremerhaven GmbH & Co. KG
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Alle Mann an Bord

    Seit Monaten kein Landgang

    Die Corona-Krise hat auch zu Kurzarbeit am Hamburger Hafen geführt
    Foto/Grafik: Foto: Christian Charisius/dpa

    „So rau wir Hafenarbeiter auch wirken, es fällt schwer, wenn man sich jetzt noch nicht mal in den Arm nehmen kann.“

     

     

     

     

    Fabian Goiny, 37, arbeitet im Pkw-Umschlag Wasserseite beim BLG AutoTerminal Bremerhaven GmbH & Co. KG

    Mehr erfahren >
    Barbara Ahlers, 63, ist freiberufliche Beleghebamme am St. Vincenz-Krankenhaus in Datteln
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Einschränkungen rund um die Geburt

    Hebammen sind unverzichtbar

    In voller Schutzkleidung – auch für Hebammen hat sich die Arbeit enorm verändert
    Foto/Grafik: Foto: Caroline Seidel/dpa

    „Für mich zählen erst einmal nur die Frau und das Kind. Wenn die beiden zu mir ins Krankenhaus kommen, brauchen sie Hilfe und ich kümmere mich um sie.“

     

     

     

     

    Barbara Ahlers, 63, ist freiberufliche Beleghebamme am St. Vincenz-Krankenhaus in Datteln/Nordrhein-Westfalen

    Mehr erfahren >
    Peter Freitag, 54, ist Redakteur bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft am Standort Siegburg. Sie liefert lokale Inhalte aus dem Umland für die Kölnische Rundschau und den Kölner Stadt-Anzeiger. Die Verlage DuMont Schauberg und Heinen hatten das Tochterunternehmen 2014 gegründet.
    Foto/Grafik: Foto: Murat Tueremis

    Die Recherche ist aufwendiger

    Anzeigengeschäft wie der Flugverkehr am Boden

    Die Lücken in der Medienlandschaft werden nicht in der Bundespressekonferenz Corona-bedingt größer
    Foto/Grafik: Foto: DPA

    „Das Blatt wurde umstrukturiert, zirka 25 bis 30 Prozent ist der Umfang geringer. Das bedeutet aber nicht, dass wir weniger Arbeit haben.“

     

     

     

     

     

    Peter Freitag, 54, ist Redakteur bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft am Standort Siegburg

     

     

    Mehr erfahren >
    Isabel Neuenfeldt, 47, ist freischaffende Musikerin und mit ihrem Akkordeon immer wieder auch auf gewerkschaftlichen Kundgebungen dabei
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Keine Kultur mehr

    Alles liegt brach

    Die Sitzreihen abgedeckt, der Orchestergraben verlassen – die Kulturstätten in Deutschland wirken dieser Tage gespenstisch leer
    Foto/Grafik: Foto: DPA

    „In den letzten drei Tagen habe ich tatsächlich schon keine Musik mehr gespielt. Ich glaube, ich bin von so einer kleinen Lähmung befallen gewesen.“

     

     

    Isabel Neuenfeldt, 47, ist freischaffende Musikerin und mit ihrem Akkordeon immer wieder auch auf gewerkschaftlichen Kundgebungen dabei

    Mehr erfahren >
    Holger Schmidt, 51, arbeitet im Datenmanagement des Reiseveranstalters DER Touristik Deutschland GmbH
    Foto/Grafik: Foto: pix123

    Sommer auf dem Balkon

    Eigentlich würde jetzt die Wintersaison vorbreitet werden

    Die Schönheit Islands
    Foto/Grafik: Foto: Giulio Ercolani

    „Wenn ich allein die Berge von Stornos sehe. Die müssen jetzt bearbeitet werden, das zieht einen Rattenschwanz an Arbeit nach sich.“

     

     

    Holger Schmidt, 51, arbeitet im Datenmanagement des Reiseveranstalters DER Touristik Deutschland GmbH

    Mehr erfahren >
    Frank Arnold (53) ist freigestellter stellvertretender Personalratsvorsitzender und Vertrauensleutesprecher bei der Arbeitsagentur in Düsseldorf. Zuvor hat er dort als Reha-Berater gearbeitet
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Das Personal reicht bei weitem nicht aus

    Rund um die Uhr im Einsatz

    Jugendarbeitslosigkeit
    Foto/Grafik: Foto: dpa - Bildfunk

    „Alles ist ja elektronisch umgestellt und nur noch mit E-Akte möglich. Wenn das System abstürzen würde, dann würden all die arbeitslosen Menschen kein Geld mehr kriegen. Davon habe ich fast schon Albträume.“

     

     

     

     

    Frank Ar­nold (53) ist frei­ge­stell­ter stell­ver­tre­ten­der Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­der und Ver­trau­ens­leu­te­spre­cher bei der Ar­beit­s­agen­tur in Düs­sel­dor­f. Zu­vor hat er dort als Re­ha-Be­ra­ter ge­ar­bei­tet

     

     

     

     

    Mehr erfahren >
    Felix Koop, 54, ist Technical Solution Manager bei der Firma IBM
    Foto/Grafik: Foto: Jürgen Lang

    Das Netz am laufen halten

    Einwahl in den virtuellen Tunnel

    Jetzt darf nur kein Kabel reißen
    Foto/Grafik: Foto: DPA

    „Ich arbeite zu 95 Prozent im Home Office, ebenso wie viele meiner Kollegen. Auch Videokonferenzen waren bei uns schon immer Arbeitsalltag.“

      

     

     

     

    Felix Koop, 54, ist Technical Solution Manager bei der Firma IBM

    Mehr erfahren >
    Peter Schnier, 54 Jahre alt, Elektromeister und Baukoordinator beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion in Dortmund
    Foto/Grafik: Foto: D. Schumann

    Ohne Strom läuft hier nix

    Bei uns hat sich noch niemand angesteckt

    Umspannanlage in Sechtem in Nordrhein-Westfalen
    Foto/Grafik: Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

    „Ich gehe davon aus, dass auch die deutsche Elektrizitätswirtschaft von der Corona-Krise wirtschaftlich betroffen sein wird.“

     

    Pe­ter Schnier (54) Elek­tro­meis­ter und Bau­ko­or­di­na­tor beim Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber Am­pri­on in Dort­mund

     

    Mehr erfahren >
    Kristin Müller, 49, ist Betriebsratsvorsitzende beim Cinemaxx in Bielefeld
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Völlig von der Rolle

    Happy End nicht in Sicht

    Ein Kino für sich allein – bildschön, aber schlecht für alle Filmschaffenden und Kino-Beschäftigten
    Foto/Grafik: Foto: Soeder/dpa-Bildfunk

    „Wahrscheinlich muss man zu einem Stichtag vor einer möglichen Öffnung einfach schauen, was gezeigt werden kann. Vielleicht auch Wunschfilme der Besucherinnen und Besucher.“

     

     

     

    Kristin Müller, 49, ist Betriebsratsvorsitzende beim Cinemaxx in Bielefeld

    Mehr erfahren >
    Andreas Rech betreut im ver.di-Landesbezirk Hessen im Fachbereich Besondere Dienstleistungen die Wach- und Sicherheitsdienste
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Und wer schützt die Beschützer?

    Schutzausrüstung immer noch Mangelware

    Ein Mitarbeiter von einem Sicherheitsdienst vor der Allianz Arena in München
    Foto/Grafik: Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

    „Obwohl die Sicherheitskräfte derzeit erhöhten Risiken ausgesetzt sind, wird darüber nicht gesprochen. Sie arbeiten als Schützer in vorderster Linie, sind aber nicht besser geschützt.“

     

     

     

     

    Andreas Rech betreut im ver.di-Bezirk Ruhr-West im Fachbereich Besondere Dienstleistungen die Wach- und Sicherheitsdienste

    Mehr erfahren >
    Fuada Brinkmann, 57, ist gelernte Krankenschwester und arbeitet als Reha-Assistentin in der Fachklinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde. Das Reha-Zentrum wird von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Kooperation mit der Klinik Münsterland betrieben
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Rehabilitation mit Abstand

    Alles nur eine Frage der Hygiene

    Für viele Menschen ist die Reha wichtig, erst hier werden sie wieder auf ihren Alltag und das Berufsleben vorbereitet
    Foto/Grafik: Foto:Pleul/dpa-Bildfunk

    „Mit 130 Leuten ist es noch gerade so möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Die Mahlzeiten werden in Schichten eingenommen, die Leute sitzen sich diagonal gegenüber, um größtmöglichen Abstand einzuhalten.“

     

     

     

    Fuada Brinkmann, 57, ist gelernte Krankenschwester und arbeitet als Reha-Assistentin in der Fachklinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde

    Mehr erfahren >
    Corona
    Foto/Grafik: ver.di

    Der Personalschlüssel ist knapper als knapp

    Mehr darf nicht passieren

    ver.di fordert eine Aufwertung der Pflegeberufe, mehr Geld und mehr Personal.
    Foto/Grafik: Renate Koßmann

    „Es ist schwierig, unseren Bewohner*innen zu erklären, dass sie keinen Besuch mehr bekommen dürfen, auf ihren Zimmern bleiben und möglichst keinen Kontakt zu den anderen haben sollen.“

     


    Bianka Zickler (45) arbeitet als Betreuerin im geschützten Wohnbereich der sogn. Gerontopsychiatrie des städt. Seniorenpflegeheims in Zwickau und ist als Betriebs- und Konzernbetriebsrätin aktiv.

    Mehr erfahren >
    Yvonne Roters, 44, Verkäuferin Marktkauf Osnabrück
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Diese Rücksichtslosigkeit, dieses Hamstern,diese Aggressivität

    Ein Lebensmittelgeschäft ist keine Freizeiteinrichtung

    Eine Kassiererin scannt Waren in einem Edeka-Supermarkt im Kreis Schleswig-Flensburg unter einer Plastikfolie. Mit der Schutzmaßnahme wollen sich die Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung durch die Kunden schützen
    Foto/Grafik: Foto: Frank Molter/dpa

    „Einkaufen sollte jeder einzeln jeweils mit einer Einkaufswagenlänge Abstand, um uns und die Kunden untereinander zu schützen. Wir müssen aus- und durchhalten – die Kunden müssen Abstand halten!“

     

      

     Yvonne Roters (44) Verkäuferin Marktkauf Osnabrück

     

    Mehr erfahren >
    Matthias Pöschko (46) arbeitet seit 23 Jahren bei der Frankfurter Flughafenfeuerwehr
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Wir sind ja mittlerweile Krisen gewohnt

    Im Schutzanzug, mit Filtermaske und Schutzbrille

    Ausgerüstet wie zu einer Marsexpedition: Übungseinsatz in einem sogenannten CSA-Anzug am Flughafen Berlin-Schönefeld
    Foto/Grafik: Foto: Wolfgang Siesing

    „Wir haben in den letzten Jahren so viel miterlebt, ob das die Schweinegrippe war oder SARS, der 11. September, das weiße Pulver oder Anthrax. Wir sind immer involviert.“      

     

     

    Hauptbrandmeister Matthias Pöschko arbeitet seit 23 Jahren bei der Frankfurter Flughafenfeuerwehr.

     

     

     

    Mehr erfahren >
    Yasmin D. (29), solo-selbstständige Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache in Leipzig
    Foto/Grafik: Foto: Gundula Lasch

    Warten auf Soforthilfe

    Solo-Selbstständige drohen in Hartz IV abzurutschen

    Flashmob mit Abstand und Social Distancing in Leipzig
    Foto/Grafik: Foto: Gundula Lasch

    „Am 16. März. wurde uns mitgeteilt, dass die Schule vorerst zwei Wochen geschlossen bleibt. Ich und meine Kolleg*innen ahnten, dass dies für uns totalen Honorarausfall bedeutete.“

     

     

    Yasmin D. (29), solo-selbstständige Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache in Leipzig

    Mehr erfahren >
    Jens Quade, 43, arbeitet beim Bürger- und Ordnungsamt in Kiel
    Foto/Grafik: Foto: Uwe Paeser

    Zur Not vom Küchentisch aus

    Alle Ämter digital geöffnet

    In den Kfz-Zulassungsstellen gibt es auch noch Publikumsverkehr
    Foto/Grafik: Foto: DPA

    „Bei mir haben sich Mieter gemeldet, bei denen eine Firma die Rauchmelder kontrollieren wollte. Das kam denen komisch vor in diesen Zeiten.“

     

     

     

    Jens Quade, 43, arbeitet beim Bürger- und Ordnungsamt in Kiel

    Mehr erfahren >
    Silke R., 40, arbeitet in der Privatkundenberatung in der Hauptstelle der Sparkasse an der
Lippe in Lünen
    Foto/Grafik: Foto: privat

    In Sachen Geld ist Beratung gefragt

    Ansturm auf Banken und Sparkassen hat sich gelegt

    Sparkassencontainer
    Foto/Grafik: Foto: Uli Grohs

    „Vor dem Eingang steht jetzt eine Security-Mitarbeiterin, die aufpasst, dass auch nicht mehr als sechs Kunden gleichzeitig den SB-Bereich und die Kassenhalle betreten.“

     

     

    Silke R., 40, arbeitet in der Privatkundenberatung in der Hauptstelle der Sparkasse an der Lippe in Lünen

    Mehr erfahren >
    Frank Olschinka, 43, ist Busfahrer bei der Hamburger Hochbahn AG
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Die Fahrgäste schwinden

    Deutlich leerer als sonst

    Genug am kommunalen Nahverkehr im Saarland gespart
    Foto/Grafik: Foto: Dietze/dpa-Bildfunk

    „Ich fahre seit fast 20 Jahren Bus, ich habe es noch nie so entspannt auf den Straßen erlebt wie derzeit.“

     

     Frank Olschinka, 43, ist Busfahrer bei der Hamburger Hochbahn AG

    Mehr erfahren >
    Irena Rudolph-Kokot , 46, ist freigestellte Personalratsvorsitzende beim Städtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe in Leipzig
    Foto/Grafik: Foto: Neuhof_Herzkampf

    Körperkontakt ist oft unerlässlich

    Die Unsicherheit unter den Beschäftigten ist groß

    Alltag in einer Kita – die Anforderungen steigen
    Foto/Grafik: Foto: Uli Grohs

    „Besonders eng ist es im Pflegebereich, aber gerade da halten die Kolleginnen und Kollegen bewundernswert durch. Das kann man gar nicht genug wertschätzen.“

     

     

    Irena Rudolph-Kokot , 46, ist freigestellte Personalratsvorsitzende beim Städtischer Eigenbetrieb Behindertenhilfe in Leipzig

    Mehr erfahren >
    Raik R., 39, ist Zusteller bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Betrieb Leipzig
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Spitzenwerte wie zur Weihnachtszeit

    Sonn- und Feiertagszustellung bleibt verboten

    Päckchen im DHL-Zentrum
    Foto/Grafik: Foto: Patrick Pleul/dpa

    „Es gibt auch Menschen, die jetzt Angst haben, überhaupt die Tür zu öffnen oder die nichts mehr für die Nachbarn annehmen. Das macht es manchmal etwas komplizierter.“

     

     

    Raik R., 39, ist Zusteller bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Betrieb Leipzig

    Mehr erfahren >
    Peter Fritz (47), Stower bei Amazon in Frankenthal, Rheinland-Pfalz
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Coronaschutz auf amerikanische Art

    "Gefährlich schräg"

    Die Beschäftigten des Fulfillment-Zentrums von Amazon New York protestieren gegen die Arbeitsbedingungen im Lager des Unternehmens. Auch die Beschäftigten in Amerika sagen, dass Amazon nicht genug tut, um die Beschäftigten vor der Verbreitung von COVID-19 und dem Coronavirus zu schützen
    Foto/Grafik: Foto: Bebeto Matthews/AP/dpa

    „Viele kommen mit dem überfüllten Shuttle-Bus zum Lager. Wer will bei diesem Durcheinander noch wissen, ob sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat? Ist das nicht Wahnsinn?“

     

    Pe­ter Fritz (47) ist sogenannter Stower im 2018 neu errichteten Amazon-Lager im rheinland-pfälzischen Frankenthal

     

    Mehr erfahren >
    Sven Fritzsche, 49, arbeitet als Berufskraftfahrer bei einer Spedition in Zwickau
    Foto/Grafik: Foto: Kreitling

    Geschlossene Raststätten, keine Toiletten, keine Duschen

    Sieben Tage die Woche im Dienst

    LKW stehen auf der Autobahn A4 Dresden - Görlitz bei Görlitz im Stau. Tausende Brummifahrer müssen in einem auf rund 40 Kilometer Länge angewachsenen Stau vor der Grenze zu Polen ausharren
    Foto/Grafik: Foto: Robert Michael/dpa

    „Wo soll ich denn dann auf Toilette gehen? Viele Raststätten sind geschlossen, das bedeutet keine Duschen und keine sanitären Anlagen.“

     

     

    Sven Fritz­sche (49) ar­bei­tet als Be­rufs­kraft­fah­rer bei ei­ner Spe­di­ti­on in Zwickau.

     

    Mehr erfahren >
    Bastian Ruchotzke, 25 Jahre, Servicekaufmann für Luftverkehr beim Bodenverkehrsdienstleister Aviation Handling Service (AHS) Köln
    Foto/Grafik: Foto: privat

    Für Menschen mit Familien ist Kurzarbeit echt bitter

    Voll am Boden

    Be- und entladen – Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen leisten Schwerstarbeit
    Foto/Grafik: Foto: Bernd Hartung

    „Wenn Corona vorbei ist und wieder geflogen wird, dann werden wir von den Bodenverkehrsdiensten auch wieder gebraucht. Aber billig ist keine Dauerlösung. Deshalb setze ich mich weiterhin für bessere Löhne ein.“

     

     

    Bas­ti­an Ruchotz­ke (25) Ser­vice­kauf­mann für Luft­ver­kehr beim Bo­den­ver­kehrs­dienst­leister Avia­ti­on Hand­ling Ser­vice (AHS) Köln

     

    Mehr erfahren >