Arbeit

    Bessere Aufenthalte und schärfere Kontrollen gefordert

    Aufenthaltsbedingungen für Lkw-Fahrer auf Rasthöfen müssen verbessert werden

    5. Juni 2019 | Angesichts des alltäglichen Sozialdumpings im europäischen Straßengüterverkehr und des zugleich massiv zunehmenden Fahrermangels in der Transportlogistikbranche fordert ver.di gemeinsam mit dem Spitzenverband der deutschen Transportunternehmer BGL am Rande der Leitmesse „transport logistic 2019“ in München schärfere Kontrollen im Straßengüterverkehr. Die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeitregelungen, aber auch Lohn- und Sozialvorschriften seien nur soweit gut, wie sie auch kontrolliert werden können. ver.di und BGL fordern daher schnellstmöglich ein verbindliches europäisches Melderegister, in dem jeder gewerbliche Transport auf der Straße registriert und damit kontrollierbar gemacht wird. Gleichzeitig müssten die Aufenthaltsbedingungen auf den Rasthöfen zügig verbessert werden, damit Lkw-Fahrer*innen die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen und Ruhezeiten so einlegen können, dass ein echter Erholungseffekt möglich sei. Hierfür fordert ver.di ausreichend geeignete Stellplätze, saubere (sanitäre) Einrichtungen und bezahlbare Angebote für Produkte und Dienstleistungen an den Rasthöfen.

    Voll besetzter Lkw-Parkplatz an der Autobahn-Raststätte Michendorf © Hirscheberger/dpa-Bildfunk Voll besetzter Lkw-Parkplatz – ver.di fordert bessere Aufenthaltsbedingungen für Lkw-Fahrer*innen

    Vor Ort

    Sie wollen mal mit ver.di-Leuten reden? Fragen stellen oder reinschnuppern? Finden Sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Ihrer Nähe.

    Interaktive Karte Ansprechpartner finden

    Newsletter

    Sie wollen informiert bleiben? Dann registrieren Sie sich und erhalten Sie Ihren persönlichen Newsletter mit allen News und Infos zu unseren Aktionen und Kampagnen.

    Jetzt abonnieren Immer informiert!

    Mitbestimmen

    Betriebs- und Personalräte machen den Unterschied

    Fachseiten Mitbestimmung Infos für Interessensvertreter