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    Beschäftigte von H&M-Zulieferer schuften sich ohnmächtig

    Beschäftigte von H&M-Zulieferer schuften sich ohnmächtig

    Näherinnen in einer Fabrik in Kambodscha Foto: dpa/PA Näherinnen H&M Kambodscha

    25.08./05.09.2011| Die Skandalnachrichten von H&M reißen nicht ab. Ende August berichtete die Polizei der Provinz Kampong in Kambodscha, dass fast 300 Beschäftigte eines Zulieferers der Modekette H&M ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Insgesamt 4.600 Arbeiter/innen hätten sich über einen „komischen Geruch“ beschwert. Dann seien am 23. August mehr als 80 Beschäftigte ohnmächtig geworden und mussten mit Medikamenten versorgt werden. Am Donnerstag (24. August) erwischte es weitere 198 Beschäftigte. Es werde genauer untersucht, warum es zu den Zusammenbrüchen kam. Jetzt berichtete auch die ARD-Tagesschau über die skandalösen Arbeitsbedingungen des kambodschanischen M&V-Zulieferbetriebes für H&M.

    Die Textilindustrie zählt zu Kambodschas wichtigsten Wirtschaftszweigen. Unter unmenschlichen Bedingungen wird dort für westliche Modekonzerne geschuftet. Hitze, Enge und schlechte Luft führen zu Schwächeanfällen der Arbeitskräfte.