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    Rechtspopulistische Zerstörung Europas?

    17.10.2018, 18:00 – 20:00ver.di-Haus, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

    Rechtspopulistische Zerstörung Europas?

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    In weiten Teilen Europas haben rechte Bewegungen und Parteien einen beachtlichen Zulauf und umfassende Wahlerfolge zu verzeichnen. Inzwischen sind die rechtspopulistischen und rechtsradikalen Bewegungen so stark, dass sie in Kernländern der Eurozone die Parteiensysteme verändern und zu einer wachsenden politischen Instabilität beitragen, wie jüngst die Entwicklung in Italien zeigt.

    Am Beispiel mehrerer europäischer Länder, in denen vom Frühjahr 2017 bis zum Frühjahr 2018 Parlamentswahlen stattgefunden haben, werden sozioökonomische, politische und kulturelle Faktoren des rechtspopulistischen Aufstiegs analysiert. Daran anschließend wird gefragt, welche Auswirkungen die Rechtsverschiebung und die Zunahme der politischen Instabilität in den einzelnen Staaten für die zukünftige Entwicklung der EU haben kann und diskutiert, welche Möglichkeiten zur Stabilisierung der EU bestehen und wie diese aus gewerkschaftlicher Perspektive zu bewerten sind.

    Referent: Prof. Dr. Klaus Busch, Professor (i.R.) für Europäische Studien an der Universität Osnabrück und europapolitischer Berater von ver.di.

     Um Anmeldung wird gebeten: sichtweisen@verdi.de