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    Wie berechnet sich die 400 Euro Grenze bei Minijobs?

    Wie berechnet sich die 400 Euro Grenze bei Minijobs?

    Ein Minijob liegt nur dann vor, wenn die regelmäßige monatliche Entlohnung nicht mehr als 400 € beträgt. Besonderheiten gelten in der Gleitzone zwischen 400,01 Euro und 800 Euro (Midijob). Seit dem Wegfall der 15-Stunden-Grenze ab dem 1. April 2003 gibt es hinsichtlich der wöchentlichen Arbeitszeit keine zeitlichen Beschränkungen mehr. Wichtig ist nicht zu vergessen, dass man Anrecht auf einen Lohn hat, der für die von ihnen ausgeübte Tätigkeit per Tarifvertrag vorgeschrieben ist bzw. betriebsüblich ist. Daraus ergibt sich die mögliche Arbeitszeit.

    Zur regelmäßigen tariflichen Entlohnung gehören nicht nur der Brutto-Lohn, sondern auch regelmäßige zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers, wenn diese mindestens einmal jährlich zu erwarten sind (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld), nicht aber nicht jährlich wiederkehrende Leistungen (z. B. Jubiläumszuwendung). Besteht ein Anspruch auf solche regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen muss dies bei der Bemessung des Arbeitsentgelts berücksichtigt werden, damit die monatliche 400 Euro-Grenze nicht überschritten wird.

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