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    Berlin-Brandenburg

    12.10.2017

    Postbank: Erfolgreicher Warnstreik am Donnerstag in Berlin

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Berliner Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG am heutigen Donnerstag, dem 12. Oktober 2017 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Über 350 Beschäftigte waren im Ausstand, vom Warnstreik betroffen waren in Berlin alle Postbank-Filialen im gesamten Stadtgebiet. Die meisten Filialen blieben deswegen heute geschlossen. Ebenfalls heute begann unter großer Beteiligung die Urabstimmung bei der Postbank, die bundesweit noch bis zum 20. Oktober 2017 laufen wird. „Der Warnstreik heute war ein deutliches Zeichen aus Berlin. Die Beschäftigten sind streikbereit“, sagte heute Frank Wolf, ver.di-Landebezirksfachbereichsleiter Finanzdienstleistungen.

    Anlass für den Warnstreik sind die bundesweiten Tarifverhandlungen, in denen ver.di u.a. eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022 und eine Erhöhung der Gehälter um 5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten fordert. In den bisherigen Verhandlungen zwischen ver.di und den Arbeitgebern der Postbankunternehmen legte die Arbeitgeberseite bislang nur ein unzureichendes Angebot vor, das u.a. auch eine Regelung für einen tariflichen Kündigungsschutz bis 2019 vorsieht. Auch beim Thema Gehalt hat es in den Verhandlungen keine Annäherung gegeben, da die Arbeitgeberseite nicht bereit war, über die angebotenen 1,5 Prozent zum 01. November 2017 und 1 Prozent zum 01. Februar 2019 hinauszugehen.

     

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