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    Bayern

    15.04.2019

    Streikversammlung am Münchner Marienplatz - Mehr Druck beim Druck

    Seit Monaten kämpfen die Beschäftigten in der Druckindustrie um Einkommenserhöhungen und um den Erhalt ihrer tariflichen Arbeitsbedingungen. Nachdem die bayerischen Arbeitgeber der Druckindustrie weiterhin nicht zu Tarifgesprächen bereit sind, werden die Streiks weiter fortgesetzt.

    ver.di Bayern ruft nun die Streikenden auf zu einer
    öffentlichen Streikversammlung
    am Dienstag, 16. April ab 11:30 Uhr
    Marienplatz München

    Es werden mehr als 500 Streikende aus ganz Bayern erwartet, verstärkt durch bis zu 100 Streikende aus Baden-Württemberg. Als Hauptredner sprechen der designierte Bundesvorsitzende von ver.di und Verhandlungsführer, Frank Werneke, sowie Luise Klemens, Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern.

    Es werden sich auch Zeitungsredaktionen mit Solidaritätsstreiks dem Ausstand an diesem Tag anschließen.

    Im Streik sind seit Ende Januar Druckbetriebe in Augsburg, Altusried, Aschaffenburg, Kempten, Regensburg, Ronsberg, Rosenheim, München, Bayreuth, Aichach und Nürnberg. „Die Streiks werden fortgesetzt, Woche für Woche. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr entschlossen, für ihr Geld und ihre Tarifverträge zu kämpfen“, so Pascal Attenkofer vom Fachbereich Medien, Kunst und Industrie bei ver.di Bayern.

    In etlichen Verhandlungsrunden auf Bundesebene haben die Arbeitgeber bisher nur ein unzureichendes Angebot vorgelegt und dieses überdies mit Bedingungen verknüpft. „Was die Arbeitgeber nach etlichen Nullmonaten anbieten, ist zu wenig. Das akzeptieren die Beschäftigten auf keinen Fall“, betonte Attenkofer.

     

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    Hans Sterr
    ver.di Bayern
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