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    Hessen

    Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst des Landes Hessen

    Beim Auftakt der Tarifverhandlungen für die hessischen Landesbeschäftigten hat Innenminister Beuth die Gewerkschaftsforderungen als überzogen zurückgewiesen. Beuth bezifferte die Summe sämtlicher Forderungen mit 750 Millionen Euro und bezeichnete das als nicht leistbar.

    ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper hielt dem Minister die gute wirtschaftliche Lage Hessens entgegen. „Hessen hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von einer Milliarde Euro erzielt. Die wirtschaftliche Entwicklung ist solide. Dazu trägt die Erhöhung der Löhne entscheidend bei, weil sie die wirtschaftliche Entwicklung des Binnenmarkts weiter stabilisiert.“

    Die Gewerkschaften fordern für die zirka 45.000 Landesbeschäftigten sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Das Entgelt für die Auszubildenden soll um 100 Euro monatlich erhöht werden. Außerdem sollen sie einen zusätzlichen Urlaubstag bekommen.

    Die Verhandlungen werden am 28. März in Dietzenbach fortgesetzt.