Landespressemitteilungen

    Nordrhein-Westfalen

    02.11.2018

    ver.di kämpft für Tarifvertrag - Streik bei Amazon in Rheinberg und Werne

    Am heutigen Freitag ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten von Amazon an den NRW-Standorten in Rheinberg und Werne dazu auf, die Arbeit niederzulegen. ver.di kämpft bei dem Online-Händler dafür, dass die Tarifverträge des Einzelhandels durchgesetzt werden.

    Auch direkt nach Halloween ist die Situation bei Amazon für die ver.di-Landesfachbereichsleiterin Silke Zimmer gruselig: „Wenn ein milliardenschweres Handelsunternehmen wie Amazon nicht nach den Tarifverträgen des Einzelhandels bezahlt, dann zeugt das von einer schaurig-schlechten Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.“ Gerade ein solches Unternehmen könne allen Kolleginnen und Kollegen ein existenzsicherndes Einkommen bezahlen und damit zu einem wohlverdienten, sorgenfreien Ruhestand beitragen. Stattdessen berichteten viele Beschäftigte von ihrer Angst vor Altersarmut. Amazon sei aber weiter nicht bereit, den Kolleginnen und Kollegen ihre Ängste zu nehmen.

    „Für die Beschäftigten gibt es angesichts der Bezahlung durch den Online-Riesen nur eine Möglichkeit keine Alpträume zu bekommen. Sie kämpfen weiter für eine Bezahlung, die sie für ihre aufreibende Arbeit auch verdient haben“, so Zimmer weiter.

    Der Streik wird am morgigen Samstag an beiden Standorten fortgesetzt.

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