Landespressemitteilungen

    Hamburg

    16.03.2017

    ver.di fordert 5,9 Prozent mehr Geld für Hamburger Groß- und Außenhandel

    Die Gewerkschaft ver.di hat am heutigen Donnerstag ihre Forderungen für die diesjährige Tarifrunde der rund 45 000 Beschäftigten des Hamburger Groß- und Außenhandels beschlossen. Betroffen sind unter anderem Firmen wie Metro Cash & Carry, Carl Spaeter und Sanacorp.

    ver.di fordert zum 1. Mai 2017 eine Tariferhöhung von 5,9 Prozent, mindestens jedoch 140 Euro im Monat. Die Ausbildungsvergütungen sollen um monatlich 80 Euro erhöht werden. Darüber hinaus fordert ver.di eine Einmalzahlung in die jeweiligen Altersvorsorgeverträge für ver.di-Mitglieder. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.

    Dazu Heike Lattekamp, Verhandlungsführerin bei ver.di Hamburg. „Die wirtschaftliche Entwicklung im Groß- und Außenhandel ist positiv. Der Großhandel hatte in den letzten Jahren eine sehr stabile Geschäftsentwicklung. Der Außenhandel erlebte im Jahr 2016 sogar wieder ein Rekordjahr. Die Beschäftigten leisten jeden Tag Gute Arbeit und haben es verdient an dieser positiven Entwicklung teilzuhaben. Nimmt man noch die steigenden Verbraucherpreise hinzu, sind die heute beschlossenen Forderungen absolut berechtigt.“

    ver.di hat die laufenden Tarifverträge des Hamburger Groß- und Außenhandels  zum 30. April gekündigt und fordert die Arbeitgeber auf, zügig Verhandlungen aufzunehmen.


    Björn Krings
    Presse & Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Hamburg

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