Landespressemitteilungen

    Bayern

    München, 19. März 2018

    Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst: Warnstreiks nehmen Fahrt auf

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht auch in Bayern den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber. „In dieser Woche werden flächendeckend Arbeitsniederlegungen stattfinden“, erklärte der stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, Norbert Flach. Betroffen sein werden laut Flach Dienststellen der Kommunen (Ämter, Kommunale Verkehrsüberwachung, Bauhöfe incl. Müllabfuhr und Stadtreinigung, Theater, Kitas), Sparkassen, Einrichtungen der Bundeswehr, Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter des Bundes, Kliniken, Stadtwerke, Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie die Agentur für Arbeit. Die Warnstreiks werden nach Angaben von Flach je bestreikter Einrichtung maximal einen Tag dauern.

    „Nach zwei Verhandlungsrunden als Nullnummern werden wir vor der geplanten letzten Verhandlungsrunde Mitte April die Warnstreiks verschärfen. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft brummt, die Steuereinnahmen sprudeln, aber die Beschäftigten mit Almosen abgespeist werden sollen“, betonte Norbert Flach.

    ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen Gehaltserhöhungen von sechs Prozent, mindestens aber 200 €.

    Gestreikt wird u.a. in Augsburg, Kempten, München, Ingolstadt, Rosenheim, Bamberg, Würzburg-Aschaffenburg, Schweinfurt, Nürnberg/Mittelfranken