Landespressemitteilungen

    Nordrhein-Westfalen

    22.03.2019

    Übertragung Tarifrunde der Länder - Gewerkschaften erzielen positives Ergebnis für Beamtinnen und Beamte

    Das Ende Februar für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder verhandelte Ergebnis wird nun auch auf die Beamtinnen und Beamten und die Versorgungsempfängerinnen und –empfänger in NRW übertragen. Auf dieses Vorgehen haben sich am heutigen Freitag (22.03.2019) Gewerkschaften und Landesregierung bei einem Gespräch in der Staatskanzlei verständigt.

    Danach steigen Besoldung und Versorgungsbezüge zum 1.1.2019 und zum 1.1.2020 um jeweils 3,2 Prozent und zum 1.1.2021 um weitere 1,4 Prozent. Die Bezüge der Anwärterinnen und Anwärter sowie der Referendarinnen und Referendare steigen um jeweils 50 Euro in 2019 und 2020. Außerdem erhalten diese einen zusätzlichen Tag Urlaub. In Anlehnung an das Tarifergebnis der tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen der Pflege, erhalten auch die verbeamteten Pflegekräfte eine monatliche Zulage von 120 Euro.

    „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden“, unterstreicht Frank Bethke, stellvertretender Landesleiter von ver.di NRW. „Das heutige Gespräch war für uns ein Türöffner. Neben der Besoldungsfrage haben wir auch die Zulage für die verbeamteten Pflegekräfte durchgesetzt und die Grundlage für Gespräche über Themen wie die Belange der stark belasteten Beschäftigten sowie Arbeitszeit gelegt. Im öffentlichen Dienst braucht es dringend eine Qualitätsoffensive. Ein erster Schritt ist gemacht.“

     

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