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    Niedersachsen/Bremen

    Postbank-Tarifverhandlungen gescheitert | Ab Mittwoch Streiks in Hannover

    Die Tarifverhandlungen bei der Postbank sind am Montag nach nur 50 Minuten gescheitert. Als Folge eines inakzeptablen Angebots der Arbeitgeber ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Callcenter-Beschäftigten der Postbank in Hannover von Mittwoch, 11. September, an zu mehrtägigen Streiks auf. Deren Kunden müssen sich auf Einschränkungen im Telefonverkehr einstellen – und auf Ausweitung der Auseinandersetzung auf das weitere Filialnetz.


    „1,0 Prozent Erhöhung im Schnitt pro Jahr – das verdient nicht den Namen Angebot“, findet Jörg Reinbrecht, als Landesfachbereichsleiter bei ver.di Niedersachsen/Bremen für die Finanzwirtschaft zuständig. Wer in der dritten Verhandlungsrunde eine Gehaltserhöhung unterbreite, die unterhalb der zu erwartenden Teuerungsrat liegt, fordert die Beschäftigten geradezu heraus, deutlich zu reagieren. Das werden die Kolleginnen und Kollegen jetzt tun!“


    Auch Gewerkschaftssekretär Christian Thies wirft der Arbeitgeberseite mangelndes Verantwortungsbewusstsein vor: „Das ist kein Angebot, über das wir ernsthaft reden können. Die Beschäftigten, die unter schwierigen Bedingungen gute Erträge für das Unternehmen erwirtschaftet haben, fühlen sich provoziert!“ Es scheine so, als sei man gar nicht an einem Tarifkompromiss interessiert, so Thies.

    V.i.S.d.P.:
    Matthias Büschking
    Leiter Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit/Politik u. Planung
    Pressesprecher
    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Goseriede 10, 30159 Hannover