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    ver.di und BGL fordern bessere Aufenthaltsbedingungen für Lkw-Fahrer auf Rasthöfen und schärfere Kontrollen

    04.06.2019

    Angesichts des alltäglichen Sozialdumpings im europäischen Straßengüterverkehr und des zugleich massiv zunehmenden Fahrermangels in der Transportlogistikbranche fordern der Spitzenverband der deutschen Transportunternehmer BGL und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gemeinsam am Rande der Leitmesse „transport logistic 2019“ in München:

    Getreu dem Motto „der Ehrliche darf nicht der Dumme sein“ brauchen wir im Straßengüterverkehr dringend schärfere Kontrollen. Die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeitregelungen, aber auch Lohn- und Sozialvorschriften sind nur soweit gut, wie sie auch kontrolliert werden können. Wir fordern daher schnellstmöglich ein verbindliches europäisches Melderegister, in dem jeder gewerbliche Transport auf der Straße registriert und damit kontrollierbar gemacht wird.

    Gleichzeitig müssen die Aufenthaltsbedingungen auf den Rasthöfen zügig verbessert werden, damit Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen und Ruhezeiten so einlegen können, dass ein echter Erholungseffekt möglich ist. Hierfür fordern wir ausreichend geeignete Stellplätze, saubere (sanitäre) Einrichtungen und bezahlbare Angebote für Produkte und Dienst-leistungen an den Rasthöfen.

     

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
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