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    Ost-Arbeitgeber müssen nachlegen

    Ost-Arbeitgeber müssen nachlegen

    17.05.2009

    Vor Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die etwa 20.000 Beschäftigten der Energiewirtschaft in Ostdeutschland hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) deutliche Nachbesserungen gefordert: "Die Arbeitgeber müssen ihr bisheriges Angebot erheblich aufstocken", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott.

    Die Verhandlungen werden am Montag, den 18. Mai 2009, in Brandenburg an der Havel fortgesetzt. In den zwei vorangegangenen Runden konnte mit dem Arbeitgeberverband AVEU keine Einigung erzielt werden. Dessen Vorschläge lagen mit einem Plus von drei Prozent bei 16 Monaten Laufzeit und einer Einmalzahlung von 100 Euro weit unterhalb der bisherigen Vergütungstarifabschlüsse in der Energiewirtschaft. "Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Energiewirtschaft Ostdeutschlands geht es in dieser Tarifrunde darum, Anschluss an die Vergütungsentwicklungen in der Branche zu halten. Einen Abschlag für die ostdeutschen Kolleginnen und Kollegen werden wir keinesfalls zulassen", betonte Ott. Die Arbeitgeber seien gut beraten, die Forderung der Gewerkschaft ernst zu nehmen.

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    Günter Isemeyer ver.di-Bundesvorstand Paula-Thiede-Ufer 10 10179 Berlin Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012 Fax: 030/6956-3001 E-Mail: pressestelle@verdi.de
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