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    Zweite Tarifrunde CineStar ergebnislos beendet – erneut kein Arbeitgeberangebot

    15.12.2016

    Die zweite Runde der Firmentarifverhandlungen für die rund 3.000 Beschäftigten der bundesweit rund 50 Kinos der CineStar-Gruppe ist am heutigen Nachmittag  in Hamburg ergebnislos zu Ende gegangen.

    Die Arbeitgeber legten erneut kein verhandlungsfähiges Angebot vor. Im Wesentlichen diskutierten die Vertreter der CineStar-Arbeitgeber die wirtschaftliche Situation ihrer Häuser und der gesamten Branche, sowie die angebliche mangelnde Vergleichbarkeit von CineStar mit ihren Mitbewerbern CinemaxX und UCI. „Die Diskussion darüber, ob CineStar mit anderen Multiplexbetreibern vergleichbar ist, ist müßig. Die Beschäftigten fordern zu Recht angemessene branchenübliche Entgelte. Wir erwarten ein verhandlungsfähiges Angebot für die kommende Runde“, sagte Frank Schreckenberg, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

    ver.di fordert eine Anpassung der Entgelttabelle an das marktübliche Niveau. Das würde, je nach Tätigkeit und Beschäftigungszeit, Lohnerhöhungen zwischen 60 Cent und 1,10 Euro je Stunde bedeuten.

    Die Verhandlungen werden am 13. Januar 2017 fortgesetzt.

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