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    Arbeitsmarkt: Qualifizierungsoffensive weist in die richtige Richtung

    31.05.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil angekündigte Qualifizierungsoffensive grundsätzlich für einen Schritt in die richtige Richtung. Der Arbeitsmarkt stehe infolge der digitalen Transformation vor erheblichen Veränderungen, dies betreffe auch Berufsbilder und Tätigkeiten. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen fit gemacht werden für den digitalen Wandel. Qualifizierung ist der Schlüssel für zukunftssichere Beschäftigung“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Dagmar König am Donnerstag.

    Ein Großteil der Menschen, die heute erwerbstätig sind, wird dies auch noch im Jahre 2030 sein. „Es muss jetzt darum gehen, die Rahmenbedingungen für die Förderung der Qualifizierung von Beschäftigten möglichst schnell und umfassend zu verbessern, um mittel- und langfristig gewappnet zu sein“, betonte König. Sie begrüße die entsprechenden Pläne des Bundesarbeitsministeriums. Dazu gehörten unter anderem auch die Absenkung der Mindestversicherungszeit in der Arbeitslosenversicherung von zwölf auf zehn Monate, die Verlängerung der Rahmenfrist von zwei auf drei Jahre sowie die Verlängerung der Bezugszeit von einem auf drei Monate für Arbeitslose, die sich beruflich weiterbilden.

    Die Verbesserungen müssten nun zügig realisiert werden, weitere Schritte hin zu einem zukunftsfähigen Arbeitsmarkt im Sinne „Guter Arbeit“ seien wünschenswert. Die Bundesregierung dürfe nicht stehenbleiben, sondern müsse die weitergehenden Forderungen der Gewerkschaften ebenfalls aufgreifen, sagte König.

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    Richard Rother
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