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    ver.di: Kein Anteilseignerwechsel bei der Bewag auf Kosten von …

    ver.di: Kein Anteilseignerwechsel bei der Bewag auf Kosten von Arbeitsplätzen

    03.12.2001

    Als eine völlig unerwartete Wendung hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Verkauf der Bewag-Anteile des Unternehmens Mirant an das schwedische Unternehmen Vattenfall bezeichnet.

    Sowohl für den Vorstand wie für die Beschäftigten seien die Verkaufsaktivitäten des bisherigen Anteilseigners Mirant überraschend gekommen: "Die Belegschaft fühlt sich hinters Licht geführt", sagte Erhard Ott vom ver.di-Bundesvorstand, "letzte Woche haben die Geschäftsführer von Mirant den Gedanken an einen Verkauf noch weit von sich gewiesen und nun bangen Beschäftigte um ihre berufliche Zukunft".

    Vor allem gelte es, den Erhalt der Arbeitsplätze zu garantieren: "Die Bewag ist und bleibt ein ertragsstarkes und wirtschaftlich gesundes Unternehmen, dessen Zukunft aber nicht zum Roulette auf Kosten der Beschäftigten werden darf. ver.di wird sich deswegen darauf konzentrieren, Arbeitsplätze zu sichern und die bestehenden betrieblichen Strukturen zu erhalten", so der Energieexperte weiter.

    Es gehe darum, die Bewag so gut wie möglich im Energiekonzern "Neue Kraft" zu platzieren, nachdem der Streit der Shareholder um die Anteile der Bewag und die Führung in der Energielandschaft im Osten Deutschlands mit dem Anteilseignerwechsel zu Vattenfall jetzt beendet sei.

    Pressekontakt

    Harald Reutter ver.di-Bundesvorstand Potsdamer Platz 10 10785 Berlin Tel.: 030/6956-1010 bis -1017 Fax: 030/6956-3001 e-mail:pressestelle@verdi.de
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