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    ver.di kritisiert Filialschließungen bei real

    ver.di kritisiert Filialschließungen bei real

    04.03.2020

    „Das ist ein bitterer Tag für die Beschäftigten bei real und es sind wohl leider nicht die letzten schlechten Nachrichten nach diesem desaströs geführten Verkaufsprozess“, kommentiert Stefanie Nutzenberger, Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die heute bekannt gewordenen Schließungen von sieben real-Filialen.

    Nutzenberger forderte: „Wir erwarten, dass die Beschäftigten der Schließfilialen alle nötige Unterstützung bekommen. Für die Beschäftigten und ihre Familien sind die heutigen Nachrichten niederschmetternd.“

    Die Gewerkschafterin betonte: „Die Erwerber von real müssen alles tun, um die Zahl der Schließfilialen klein zu halten. Wir erwarten, dass die heute bekannt gewordenen Schließungen nicht noch auf die vermeintlich 30 Filialschließungen, die als Zahl kursieren, oben draufkommen. Zudem fordern wir von den Erwerbern, dass sie den Übergang bei real tarifvertraglich mit ver.di gestalten. Die Beschäftigten bei real brauchen die Rückkehr in die volle Tarifbindung, sie brauchen Sicherheit für ihre Arbeitsplätze und existenzsichernde Einkommen. Dafür muss sich endlich auch vehementer die Politik, etwa das Bundeswirtschaftsministerium, einsetzen. Es wäre ein Armutszeugnis, wenn die Arbeitsplätze der vor allem weiblichen Beschäftigten im Einzelhandel mal wieder so viel weniger zählen als Arbeitsplätze in der Industrie.“

     

    Pressekontakt

    Eva Völpel
    ver.di-Bundesvorstand
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