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    Tarifrunde Deutsche Telekom: ver.di zieht positive Bilanz der ersten Woche mit vollschichtigen Warnstreiks

    06.05.2022

    In der laufenden Tarifrunde bei der Deutschen Telekom zieht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine positive Bilanz der ersten Woche mit vollschichtigen Warnstreiks. „Die Beschäftigten haben mit ihren Aktionen gezeigt, dass bereit sind für ihre Forderungen einzustehen und dass sie von der Arbeitgeberseite in der nächsten Verhandlungsrunde ein einigungsfähiges Angebot erwarten“, sagte ver.di-Arbeitskampfleiter Tim Feise. Das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot sei völlig unzureichend; es bedeute weder einen hinreichenden Ausgleich der steigenden Lebenshaltungskosten noch eine angemessene Beteiligung am Erfolg des Unternehmens, zu dem sie maßgeblich beigetragen hätten.

    An den vollschichtigen Warnstreiks mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten hatten sich in dieser Woche insgesamt mehr als 10.000 Beschäftigte beteiligt. Aktionen fanden unter anderem in Hannover, Oldenburg, Westerstede, Osnabrück, Elmshorn, Hamburg, Rostock, Heide, Köln, Düsseldorf, Wuppertal, Bonn, Düren, Magdeburg, Stendal, Chemnitz, Leipzig, Berlin, Frankfurt/Oder, Fulda, Hanau, Offenburg, Frankfurt/Main, Bitburg, Stuttgart, Göppingen, Heilbronn, Rottweil, München, Würzburg, Weiden und Schweinfurt statt.

    In der laufenden Tarifrunde fordert ver.di eine tabellenwirksame Entgelterhöhung und Erhöhung der individuellen Entgelte um sechs Prozent, zudem eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Zudem sollen die Vergütungen für Auszubildende und für Studierende in dualen Studiengängen überproportional um 80 Euro pro Monat steigen.

    Die Tarifverhandlungen werden am 10./11. Mai fortgesetzt.

    Pressekontakt

    Richard Rother
    ver.di-Bundesvorstand
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